Zum Inhalt springen Zur Seitenleiste springen Zur Fußzeile springen

Brisantes Statement: PSG zieht sich offenbar aus Diomande-Poker zurück

Paris St. Germain hat sich offenbar aus dem Rennen um Leipzigs Angreifer Yan Diomande zurückgezogen. Das legt ein über mehrere Medien verbreitetes Vereins-Statement nahe – in dem auch RB Leipzig kritisiert wird.

Kritik an Leipzig und Beratern

Noch bis vor einigen Tagen galt Paris St. Germain als einer der Favoriten auf die Verpflichtung von Leipzigs Yan Diomande. Angeblich soll sich der amtierende Champions-Legue-Sieger mit dem Spieler bereits einig gewesen sein. Nun aber deutet ein brisantes Statement darauf hin, dass der Ivorer nicht in die französische Hauptstadt wechseln wird.

Am Sonntagabend zitierten sowohl die spanische Sportzeitung Marca als auch der deutsche Sender Sky eine Stellungnahme des Vereins, die den Medien auf Anfrage zugeschickt worden sein soll. Über seine offiziellen Kanäle hat PSG das Statement nicht verbreitet, allerdings deckt es sich mit einem Bericht des französischen Senders RMC Sport. Kernaussage: Der Verein habe offiziell sein Interesse am Spieler zurückgezogen und die Verhandlungen beendet.

PSG kritisiert unverhältnismäßige Forderungen

„Die geforderte Ablösesumme und die Gehaltsforderungen waren völlig unverhältnismäßig“, heißt es zur Begründung in der Stellungnahme. Zuletzt hatte RB Leipzig ein Angebot von Real Madrid in Höhe von angeblich 100 Millionen Euro für Diomande abgelehnt. Auch der FC Liverpool soll ein Angebot in ähnlicher Höhe abgegeben haben. „PSG wird seine Prinzipien eines rationalen Finanzmanagements sowie eines ausgewogenen Mannschaftsgefüges nicht aufgeben“, heißt es in dem brisanten Statement weiter.

In der etwas ausführlicheren, der Marca zugespielten Stellungnahme wird der Ton sogar noch ein weniger schärfer – vor allem in Richtung von Diomandes Agenten. Man werde sich als „erfolgreichster Verein der letzten Jahre“ weder von „Preistreiberei“ noch von den „Manövern bestimmter Berater“ beeinflussen lassen. Laut RMC Sport soll PSG enttäuscht von Diomandes Beratern sein, weil diese ihre Haltung geändert haben sollen, nachdem sie sich bereits mit dem Verein geeinigt hatten.

Nach dem Rückzug von PSG verbleiben nun der FC Liverpool und Real Madrid im Rennen um den Flügelspieler. Zuletzt sollen die Königlichen aus Madrid in die Pole Position gerutscht sein.

Hinterlasse einen Kommentar

0.0/5