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Bayern auch gegen Stuttgart ohne Musiala – aber mit Brown?

Zum Bundesliga-Start wird der FC Bayern noch ohne Jamal Musiala auskommen müssen. Doch ein Comeback ist in Sicht.

Rückkehr ins Teamtraining in dieser Woche

Beim FC Bayern beginnt die Vorbereitung auf den Bundesliga-Start am Freitagabend gegen den VfB Stuttgart. Nach dem Sieg im Supercup (2:1 beim BVB) gehen die Münchner mit breiter Brust in die neue Spielzeit, die im Idealfall erst Anfang Juni mit dem Champions-League-Finale in Madrid endet.

Auf dem Weg dahin soll auch Jamal Musiala eine entscheidende Rolle spielen, fürs Erste wird der 23-Jährige nach seinen zwei Zusammenbrüchen in den Tests gegen Leipzig (3:1) und Heidenheim (4:2) aber behutsam herangeführt.

Musiala, der vor genau einer Woche die Diagnose der Absencen infolge einer neurologischen Dysfunktion öffentlich machte, soll im Laufe der Woche ins Teamtraining zurückkehren, aber am Freitag noch nicht im Kader stehen. Bei Bayerns Nummer 10 geht es in enger Abstimmung mit den Ärzten und Trainer Vincent Kompany darum, die Medikation anzupassen und richtig einzustellen.

Saibari steigert weiter das Pensum – Karl winkt die Rückkehr

Der Fuß, bei dem nach der WM die Platte entfernt wurde, bereitet dagegen keinerlei Probleme mehr. Im Gegenteil eigentlich, schon am Freitag vor dem Supercup hatte Kompany geschwärmt: „Ich weiß, dass er einen Riesenfortschritt gemacht hat in diesem Sommer. Schaut euch die Minuten an, die er gespielt hat. Da hat er Sachen gemacht, die nicht auf dem gleichen Level war wie unsere besten Spieler, sondern eine Stufe höher. So haben wir Jamal seit seiner Verletzung gegen Paris nicht mehr gesehen.“

Musiala wird die Zeit bekommen, Druck besteht gerade zum Saisonstart sowieso noch nicht. Kompany könnte wie schon in Dortmund mit dem eigentlichen Linksverteidiger Nathaniel Brown auf der Zehn starten, je nachdem, wie weit sich Neuzugang Ismael Saibari in dieser Trainingswoche seiner vollen Fitness nähert.

Der wuchtige Einkauf aus Eindhoven hatte sich bei der WM mit Marokko im Achtelfinale gegen Kanada (3:0) einen Muskelfaserriss zugezogen, auf die Asien-Tour der Bayern verzichtet und in den Testspielen erst 20 und dann 25 Minuten Einsatzzeit bekommen, wenngleich es im Supercup nur rund zehn waren. Sollte er noch nicht so weit sein, dürfte Brown wieder seine Chance im offensiven Mittelfeld erhalten, zumal der Ex-Frankfurt zuletzt in drei aufeinanderfolgenden Spielen getroffen hatte.

Derweil winkt Lennart Karl nach der verpassten WM die Kaderrückkehr zum Ligastart. Für Serge Gnabry, im Sommer ebenfalls zum TV-Zuschauer verdammt, kommt das Stuttgart-Spiel noch zu früh.

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