Laut der „Deloitte Football Money League“ zählte der FC Bayern in der Saison 2024/25 zu den umsatzstärksten Fußballklubs der Welt. National überragt der FCB gleich doppelt – vor unterschiedlichen Verfolgern.
BVB und VfB in den Top 20
Die erwartete Meisterschaft, ein Champions-League-Aus im Viertelfinale und vor allem das DFB-Pokal-Aus im Achtelfinale zeichnen ein sportliches Gesamtbild der Spielzeit 2024/25, mit dem man beim FC Bayern wohl nicht zufrieden sein wird. Zu groß sind dafür die Ansprüche an der Säbener Straße, denen der FCB finanziell derweil gerecht wurde.
Das geht zumindest aus der jährlichen „Football Money League“ des Prüfungs- und Beratungsunternehmens Deloitte hervor. Ein Transfererlöse aussparendes Ranking der umsatzstärksten Fußballklubs weltweit, das dem FC Bayern für besagte Spielzeit ein hervorragendes Ergebnis attestiert. Auf Platz 3 rangiert der Rekordmeister hier im globalen Vergleich.
Real und Barca an der Spitze
Konkret betrug der Umsatz der Münchner in der Saison 2024/25 laut Deloitte 860,6 Millionen Euro. Eine stolze Summe, die allerdings noch nicht ganz an den zweitplatzierten FC Barcelona (974,8 Millionen Euro) heranreicht und deutlich hinter dem Umsatz des Branchenprimus Real Madrid liegt. 1,2 Milliarden Euro weist der Bericht aus.
Dennoch steht für die Bayern ein Erfolg. Schließlich ist von einem Plus von zwölf Prozent die Rede, welches vor allem auf höhere Erlöse aus Medienrechten, Sponsorings oder Merchandise zurückzuführen sei. Ein auf diesem Niveau beachtliches Wachstum.
BVB hinkt hinterher – VfB feiert Fabel-Saison
Im nationalen Vergleich sind die Münchner wenig überraschend nicht einzuholen. Borussia Dortmund (12. Platz weltweit) sieht sich mit einem Plus von drei Prozent und einem Umsatz von 531,3 Millionen Euro als erster Verfolger einem riesigen Rückstand gegenüber.
Die drittplatzierten Stuttgarter (296,3 Millionen Euro) fallen noch deutlicher ab und zehren in der Auswertung zusätzlich von der Champions-League-Teilnahme und dem DFB-Pokalsieg. Eine Ausnahmespielzeit, die ein Plus von 79 Prozent und die erste Top-20-Platzierung im weltweiten Vergleich seit 2009/10 nach sich zog. Die Schwaben werden auf Rang 18 gelistet.
SGE erster Bayern-Jäger bei den Frauen
Bei den Frauen findet sich aus deutscher Sicht noch ein weiterer Klub wieder. Während abermals der FCB dominiert und mit 7,2 Millionen Euro Umsatz weltweit auf dem neunten Platz landet, folgt hier Eintracht Frankfurt. Die Frauenabteilung der SGE verbuchte laut Deloitte 4,7 Millionen Euro Umsatz. Womit die weltweite Top 10 auf dem elften Rang haarscharf verpasst wurde.

