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Was Wagner El Mala vor dem DFB-Debüt rät

Said El Mala gilt als eines der größten deutschen Talente. Trotzdem sieht sein Kölner Trainer René Wagner noch weiteres Potenzial – auch mit Blick auf die Nationalelf.

Kölner wurde von Klopp berufen

Vier Torschüsse, drei Torschussvorlagen, 9,44 Kilometer Laufleistung, kein Tor: Die Bilanz von Said El Mala beim 1:2 des 1. FC Köln gegen den Hamburger SV war solide, aber ausbaufähig. Immerhin: Nach einem Jokereinsatz als Folge eines überstandenen Infekts zuletzt beim 1:1 gegen Bremen reichte es wieder für einen Einsatz über die gesamte Spielzeit. Fit genug ist El Mala also – auch für die deutsche Nationalelf.

Bei den Länderspielen gegen Serbien und Griechenland Anfang Oktober winkt ihm unter Neu-Bundestrainer Jürgen Klopp der erste Einsatz, nachdem El Mala bei der Nominierung vor einem Jahr lediglich Reservist geblieben war. „Wir haben viel darüber gesprochen, wie sein Fitnesszustand ist“, verriet Kölns Trainer René Wagner und stellte klar, dass sein Schützling topfit zum DFB reist: „Er war jetzt 90 Minuten dabei, hat immer Gas gegeben und nach hinten versucht Zweikämpfe zu gewinnen.“

Auch von mehreren Gegnern nicht nachhaltig zu stoppen

Der zweite Scorerpunkt der laufenden Saison blieb aber aus, der HSV nahm den schnellen Dribbler eng in Deckung. „Es ist nie einfach, sich gegen den tiefen Block durchzusetzen“, betonte Wagner und analysierte: „Er braucht immer etwas Raum, das haben ihm die Hamburger nicht gegeben.“ Ein bekanntes Problem, schließlich stellt sich längst die gesamte Bundesliga darauf ein, Kölns Linksaußen auszuschalten.

Ein Thema, an dem der Spieler längst arbeitet. „Er will flexibler werden“, sagte Wagner und nahm vorweg: „Das wird ihm gelingen. Das sind Prozesse, die wir anstoßen. Said ist brutal gefährlich im Dribbling, deswegen werden ihn die meisten Mannschaften doppeln.“

Obwohl das auch der HSV versuchte, hatte El Mala wieder „ein, zwei Momente, in denen er gefährlich wird und in die Box eindringt“. Ein Beleg für seine Gefährlichkeit: So viele Torschüsse und Vorlagen wie er verzeichnete gegen den HSV kein anderer Kölner.

Auf diese Qualität schaut auch Bundestrainer Klopp, bei dem sich El Mala nun für einen nachhaltigen Platz im Kader bewerben möchte. Mit Blick auf die Sonderbewachung vieler Klubs riet Wagner daher nun: „In diesen Phasen muss er besser werden, das Thema kennt er aber selbst.“

Die Fähigkeiten, auch gegen drei oder vier Gegenspieler durchzubrechen, sind jedenfalls zweifelsfrei vorhanden. Wagners Wunsch: „Da gilt es weiter dranzubleiben und bei der Nationalmannschaft Phasen davon zu zeigen.“ Und bestenfalls natürlich auch beim 1. FC Köln.

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