Am Samstag waren sie noch als Torschützen für den Sieg gegen Hoffenheim verantwortlich, am Mittwoch fehlten sie im Training. Ob Said El Mala und Thijs Dallinga am Freitagabend bereit für einen Einsatz sind, ist offen. Dafür kann der FC bereits mit Mikey Moore planen.
Blitz-Arbeitserlaubnis für Moore
Seine Bundesliga-Karriere startete Thijs Dallinga am Samstag mit Vollgas. Per Doppelpack schoss der Mittelstürmer den 1. FC Köln zum 3:2 über die TSG Hoffenheim. In der neuen Woche muss er jedoch erstmal bremsen. Der Niederländer fehlte am Dienstag krankheitsbedingt im Training und droht am Freitag beim Gastspiel in Stuttgart auszufallen. Doppelt bitter: Auch Said El Mala, der das erste FC-Tor des Tages erzielt hatte, musste krankheitsbedingt aussetzen.
„Bei beiden sieht es so aus, dass es eng werden kann, aber da müssen wir jetzt von Tag zu Tag schauen“, erklärte René Wagner auf der Pressekonferenz vor dem 2. Spieltag, fügte allerdings an: „Bei Said sieht es ein bisschen besser aus als bei Thijs.“ Der 19-Jährige wäre selbstverständlich auch für Stuttgart wieder die erste Wahl auf dem linken Flügel, sollte die Fitness es zulassen. Reicht es nur für einen Bankplatz oder gar überhaupt nicht, würden sich Wagner mehrere Optionen bieten.
Moore ist bereits im Training
Eine davon ist auch schon die erst am Montag vorgestellte Spurs-Leihgabe Mikey Moore. Anders als etwa Reigan Heskey, der sich einige Tage gedulden musste, erhielt der 19-Jährige schon am Mittwochmorgen seine Arbeitserlaubnis. „Großes Lob an die Stadt Köln. Wir haben es geschafft, dass Mikey heute schon im Training war“, freute sich Wagner am Mittwoch. Auch um die Fitness muss man sich bei dem variablen Offensivspieler keine Sorgen machen. In Tottenham absolvierte er die volle Vorbereitung und stand noch am Samstag beim 0:2 gegen Newcastle auf dem Platz.
Ob der Youngster nach so kurzer Zeit in neuer Umgebung allerdings wirklich schon für einen Start bereit wäre, bleibt abzuwarten. Alternativ kommt Linton Maina als Flügelzange mit Jan Thielmann infrage, Moores Landsmann Heskey lauert ebenso auf seine Chance.
Einfacher ist die Situation da im Sturm, wo Ragnar Ache wohl zwangsläufig wieder den Startplatz erhält. Sollte Dallinga auch als Joker nicht infrage kommen, könnte Marius Bülter die erste Alternative für die Spitze werden.

