Zum Inhalt springen Zur Seitenleiste springen Zur Fußzeile springen

16 plus 1: Bayerns Formel bei der WM

Die Vorbereitung auf die neue Saison wird eine Herausforderung für Vincent Kompany. Stand jetzt nehmen 17 Profis aus dem künftigen Kader an der Weltmeisterschaft teil, die nach ihrem Urlaub scheibchenweise einsteigen werden.

Kompanys Herausforderung

Einfacher ist der Überblich, wen Kompany sicher begrüßen kann, wenn voraussichtlich am 20. Juli der Startschuss zum Trainingsauftakt der neuen Saison fällt: Tom Bischof, den noch verletzten Serge Gnabry, Leihrückkehrer Noel Aseko Nkili und Sven Ulreich, die Nummer 3 im Tor. Dazu vermutlich ein Haufen Talente, von denen Wisdom Mike, Cassiano Kiala oder Maycon Cardozo jedoch zuletzt wochen- oder gar monatelang verletzt ausfielen.

Nicht mit eingerechnet zu den 17 Nord- und Mittelamerika-Reisenden sind die nominierten Leon Goretzka und Nicolas Jackson (Senegal), die den FC Bayern verlassen. Ansonsten nimmt fast der komplette Kader teil. 16 Spieler plus Jonas Urbig, der die deutsche Mannschaft als Trainingstorwart begleiten soll, im Falle einer Verletzung von einem der drei Keeper aber nachnominiert werden dürfte.

Während beispielsweise Spanien keinen Akteur von Real Madrid ins Aufgebot berufen hat, bilden Bayern-Spieler den Kern der deutschen Nationalmannschaft. Mit Rückkehrer Manuel Neuer, Kapitän Joshua Kimmich, Jonathan Tah, Aleksandar Pavlovic, Jamal Musiala und Lennart Karl sind es sechs Bayern aus dem Kader 2026/27, dazu eben Urbig.

Bei Frankreich ist Bayern doppelt vertreten

Doppelt vertreten ist der FC Bayern mit den Gesetzten Michael Olise und Dayot Upamecano bei Frankreich, einem der Top-Favoriten. Weil das WM-Finale erst am 19. Juli in New Jersey steigt und Kompany wohl allen WM-Teilnehmern drei Wochen Urlaub gestatten wird, könnte dieses Duo beispielsweise erst sehr spät wieder beim FC Bayern einsteigen, kurz vor dem Supercup gegen Borussia Dortmund am 22. August.

Gleiches gilt für Harry Kane, der mit England um den Goldpokal wetteifert. Zumindest etwas, vielleicht auch viel früher könnte dagegen das Turnier für Konrad Laimer (Österreich), Min-Jae Kim (Südkorea), Hiroki Ito (Japan) , Luis Diaz (Kolumbien) und Josip Stanisic (Kroatien) beendet sein. Das gilt auch für Bara Sapoko Ndiaye, der es nach nur vier Bundesligaspielen in den Kader Senegals geschafft hat.

Und natürlich für Alphonso Davies beim Co-Gastgeber Kanada. Beim Kanadier ist unklar, wann er ins Turnier nach seiner Oberschenkelverletzung einsteigen kann, vermutlich nicht zum Auftakt. Die Zahl 17 kann sich natürlich noch verändern. Sollte es beispielsweise mit Wunschkandidat Anthony Gordon klappen, wäre der englische Nationalspieler Bayerns Nummer 18 bei der WM. Umgekehrt dürften Kim und Ito bei entsprechenden Angeboten den Klub noch verlassen. Spannend und unklar auch, wer von den Nationalspielern an der Asien-Reise vom 1. bis 8. August teilnehmen muss. Auf diese Reisestrapaze würde der ein oder andere nach der WM sicher gerne verzichten…

Hinterlasse einen Kommentar

0.0/5