Jackson Irvine steht beim FC St. Pauli das nächste Herankämpfen an die Startelf bevor. „Bis auf Weiteres“ fehlt den Kiezkickern ihr Kapitän, der erst im Dezember wieder volle Fitness erlangt hatte.
Weiteres Vorgehen „wird abgestimmt“
Im April 2025 hatte sich Jackson Irvine wegen einer knöchernen Stressreaktion im linken Fuß einer Operation unterzogen, kehrte daher erst Ende Oktober in die Bundesliga zurück. Nun steht die nächste Zwangspause an – und wieder ist es der linke Fuß. Wie der FC St. Pauli am Dienstag mitteilte, wird sein Kapitän „bis auf Weiteres“ nicht zur Verfügung stehen, nachdem abermals Probleme aufgetreten sind.
„Aktuell wird das weitere Vorgehen zwischen allen Beteiligten abgestimmt“, schrieben die Hamburger dazu. Ein Einsatz am Mittwochabend in Wolfsburg (18.30 Uhr, LIVE! bei kicker) hat sich damit erledigt, doch auch die folgenden Aufgaben müssen offensichtlich ohne den 32 Jahre alten Australier erledigt werden.
Im Oktober 2025 hatte Irvine schließlich sein Pflichtspielcomeback gegeben und in der Folge neunmal auf dem Platz gestanden. Aufgrund der nun aufgetretenen Probleme wird zunächst kein weiterer Einsatz dazukommen. Weil auch Danel Sinani am Mittwoch mit Wadenproblemen kurzfristig passen muss, wird Trainer Alexander Blessin im halblinken Mittelfeld improvisieren müssen. Womöglich beginnt Außenbahn-Spezialist Connor Metcalfe, wie Irvine australischer Nationalspieler, auf dieser Position.
Irvine hatte sich über Kurz- und Teileinsätze im Oktober und November an die Startelf herangekämpft und die drei Dezember-Partien über 90 Minuten bestritten. Nun muss der Kapitän, sobald er wieder schmerzfrei ist, einen ähnlichen Weg gehen. Im November hatte er zudem abseits des Platzes mit seiner nach außen getragenen Haltung im Nahost-Konflikt eine Belastungsprobe für den Verein ausgelöst und sich auch im Nachgang nicht von seinen Postings distanziert.

