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Woran der Konstantelias-Transfer zum VfB hakt

Stuttgart und Giannis Konstantelias sind sich einig. Dennoch wird kein Vollzug gemeldet, was den Transfer des Mittelfeldmanns von PAOK Saloniki angeht. Woran hakt der Wechsel wirklich?

Mittelfeldmann soll noch international für PAOK spielen

Er wäre der Königstransfer des VfB Stuttgart in diesem Sommer. Schon länger haben die Schwaben die Gunst von Giannis Konstantelias gewonnen. Der 22 Jahre alte offensive Mittelfeldspieler, der zu den größten Talenten des griechischen Fußballs zählt, möchte seine Karriere in Stuttgart fortsetzen und hat dem Bundesligisten längst zugesagt. Doch damit ist es nicht getan. PAOK macht es weder dem Spieler noch dem Bundesligisten leicht.

Die Verhandlungen zwischen den Klubs verlaufen bisher ziellos. Mal ist zu hören, man sei sich einig und die Verkündung des Wechsels nur eine Frage von Tagen. Mal wird das Gegenteil verbreitet. Folgende Fakten sind mittlerweile gesichert: Der VfB und der Spieler haben sich längst auf eine Zusammenarbeit verständigt. Stuttgart hat ein Angebot über rund 15 Millionen Euro plus drei Millionen Euro an Boni hinterlegt. Was PAOK (noch) zu wenig ist, das mindestens eine Zwei am Anfang sehen will.

PAOK braucht Geld, die Fans sind die Star-Verkäufe leid

Stuttgart wäre wohl bereit, diese Lücke zu schließen. Doch das würde nichts garantieren. Denn die Griechen erleben momentan unruhige Zeiten. Man braucht Geld. Für den Bau eines neuen Stadions und eine schlagkräftige Mannschaft. Die Fans gehen auf die Barrikaden, weil sie befürchten, mit dem Offensivmann den nächsten Publikumsliebling und Leistungsträger zu verlieren. Man ist es leid, Jahr für Jahr die talentiertesten und beliebtesten Spieler abzugeben und der Konkurrenz Olympiakos, AEK und Panathinaikos hinterherlaufen zu müssen. Zuletzt wurden Stefanos Tzimas, der über den 1. FC Nürnberg (18,5 Millionen an PAOK) für 25 Millionen Euro zu Brighton & Hove Albion wechselte, oder zuvor Konstantinos Koulierakis, der sich für rund 11,75 Millionen Euro Wolfsburg anschloss, abgegeben.

Parallelen zu Wolfsburgs Koulierakis drängen sich auf

Den Abwehrmann und Konstantelias könnte eine weitere Parallele verbinden. PAOK verweigerte Koulierakis im Vorjahr den Weg in die Bundesliga bis Ende August. Vorher musste der Nationalspieler noch in der Champions-League-Qualifikation (Aus in der 3. Runde mit 2:2 und 3:4 n. V. gegen Malmö FF) und Europa-League-Qualifikation (4:0 und 2:0 gegen die Shamrock Rovers) helfen, sich international zu qualifizieren. Diese Gedankenspiele gibt es auch diesmal mit „Telias“, wie Konstantelias genannt wird. Am Montag wird ausgelost, auf wen PAOK in dieser Saison in der 3. Runde der Europa-League-Qualifikation trifft. Vielleicht weiß man hinterher etwas genauer, wie es weitergeht.

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