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„Wäre mehr als ein Wunder“: Heidenheims Hoffnung auf den Klassenerhalt schwindet

Heidenheim hat den wichtigen Abstiegskracher in Bremen mit 0:2 verloren. Trainer Frank Schmidt fand anschließend klare Worte und tat sich schwer, noch an den Klassenerhalt zu glauben.

FCH mit dem Rücken zur Wand

„Es hat sehr viel gefehlt“, sagte Heidenheims Trainer Frank Schmidt am Sky-Mikrofon unmittelbar nach dem 0:2 in Bremen und fügte an: „Die ersten 35 Minuten haben wir eine sehr hohe Fehlerquote gehabt, hatten kaum Ballbesitz. Wir haben auch diese 50:50-Zweikämpfe verloren. Wir wussten ja, wie Bremen in die Zweikämpfe gehen wird, aber wir waren nicht in der Lage, dagegenzuhalten. Wir waren im Kopf sehr langsam. Die letzten zehn Minuten der ersten Hälfte kamen wir dann zu Chancen, aber da hätte Bremen schon führen müssen.“

Die Phase kurz vor der Pause war die beste des FCH, allerdings hatten die Gäste da bereits Glück, dass Werder nicht schon führte, Jovan Milosevic hatte das leere Tor nicht getroffen. Heidenheim hatte dann vor der Pause selbst einige gute Chancen, nutzte diese aber nicht und hatte erneut Glück, dass auch Romano Schmid den Ball nicht im leeren Tor unterbrachte.

„Dass man mal in Bremen in so einer Situation vielleicht 30 Minuten braucht, um hereinzukommen, das ist normal“, ordnete Schmidt ein. „Aber ab dem 0:1 hat man deutlich gesehen, dass es dann unheimlich schwer war. Weil: Wir wussten ja, wir mussten das Spiel gewinnen, dann kommt der Kopf dazu. Da hat uns einfach die Überzeugung und am Ende auch die Qualität gefehlt, das Spiel zu drehen.“

Klassenerhalt? „Es wäre schon mehr als ein Wunder“

Werder und Heidenheim waren beide zum Siegen verdammt. Nach dieser verdienten 0:2-Niederlage steht der FCH nun mit dem Rücken zur Wand. Der Rückstand auf den aktuellen Sechzehnten aus Bremen beträgt acht Punkte. „Es wäre schon mehr als ein Wunder, wenn wir da unten nochmal herauskommen“, weiß Schmidt.

Es fiel den Beteiligten nach dieser Darbietung in Bremen auch schwer, positiv zu bleiben. Mit nur 14 Punkten und aktuell elf Spielen ohne Sieg ist die Situation extrem brenzlig. „Ich bin keiner, der hofft, ich bin einer, der normalerweise dran glaubt. Aber das fällt mir gerade genauso schwer wie unseren Fans“, so Schmidt ehrlich. „Wir haben heute gegen den Tabellenvorletzten keine Chance gehabt. Deswegen fällt es schwer, hier irgendwas herauszuhauen.“

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