In Stuttgart tut sich in Sachen Kaderplanung etwas, speziell zwischen den Pfosten ist ein Umbruch erwartbar. Heißer Kandidat: Marius Funk von Energie Cottbus.
Kommt der Cottbuser Keeper?
Der 30-Jährige ist nach der laufenden Saison ablösefrei zu haben und ist nach kicker-Informationen ein heißer Kandidat beim VfB Stuttgart. Marius Funk steht aktuell bei Energie Cottbus zwischen den Pfosten, spielt eine herausragende Serie (kicker-Notenschnitt 2,62) und mit den Lausitzern noch um den Aufstieg in die 2. Liga. Dennoch spricht aktuell vieles für einen Wechsel.
Nübel-Leihe endet: Beim VfB wird es einen Umbruch geben
Hintergrund des Transfers sind zum einen familiäre Bande: Funk stammt aus Aalen, rund 75 Kilometer von Stuttgart entfernt. Zum anderen wurde er teilweise beim VfB ausgebildet und entspricht damit der Local-Player-Regelung der UEFA, was mit Blick auf die erneute Qualifikation der Schwaben für das internationale Geschäft durchaus eine Rolle spielt. Funk wäre eine weitere erfahrene Kraft im Torhüterkosmos des VfB, wenngleich nicht auf dem ganz hohen Niveau.
Das ist vor dem geplanten größeren Umbruch im Kasten eine insgesamt spannende Personalie. Denn: Bekanntlich läuft der Leihvertrag mit dem fest beim FC Bayern angestellten Alexander Nübel aus und eine Weiterverpflichtung ist aktuell eher kein Thema. Das liegt sowohl an den finanziellen Rahmenbedingungen – der DFB-Keeper hat einen lukrativen Vertrag beim Rekordmeister – als auch an vorhandenen Talenten im eigenen Stall.
Seimen soll Nummer 1 werden – was passiert mit Hellstern?
Denn der Plan ist, dass der aktuell an den SC Paderborn ausgeliehene Dennis Seimen im Sommer die neue Nummer eins am Neckar wird. Vom Talent her ist ihm das absolut zuzutrauen, allerdings ist Seimen eben auch noch ein sehr junger Torhüter mit seinen 20 Jahren. Das Arbeitspapier der aktuellen Nummer zwei, Fabian Bredlow, läuft noch bis 2027. Funk könnte dann als dritter Torhüter fungieren, respektive eine Option für die U 21 in der 3. Liga darstellen.
Was dann wiederum dem VfB-Management die Möglichkeit gibt, den 18-jährigen Florian Hellstern, ebenso ein Riesentalent, wie zuletzt Seimen auf einer externen Leihstation Erfahrung beispielsweise auf Zweitliganiveau sammeln zu lassen. Kuriosum am Rande: Gerade erst berichtete die Lausitzer Rundschau von einem Cottbuser Interesse an Hellstern.

