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So läuft Werders Nachfolger-Suche für Zetterer

Wer folgt auf Michael Zetterer beim SV Werder Bremen? Klar ist, dass eine neue Nummer zwei den Konkurrenzkampf hochhalten soll. Noch ist die Wahl nicht gefallen.

Kandidat Schwolow

Mit Schlusspfiff schossen ihm die Tränen in die Augen: Das letzte Spiel von Michael Zetterer für den SV Werder Bremen war gleichbedeutend mit dem Aus in der 1. Runde des DFB-Pokals. Am Keeper hatte es indes nicht gelegen, dass der Bundesligist mit 0:1 bei Arminia Bielefeld ausgeschieden war – der 30-Jährige zeigte eine souveräne Leistung, wenngleich dabei am Freitagabend naturgemäß ganz genau hingeschaut wurde.

Denn obwohl Zetterers Abgang zu Eintracht Frankfurt kurz bevorstand, setzte Werder-Coach Horst Steffen in der Schüco-Arena auf die Dienste des als Nummer eins bestätigten Torwarts. Zehn Jahre nach seinem Wechsel aus Unterhaching nach Bremen und insgesamt 80 Pflichtspielen für den Klub zieht es Zetterer zur SGE.

Als Ablöse sollen mehr als fünf Millionen Euro plus Bonuszahlungen fällig werden. Ausschlaggebend war für den Werder-Keeper nun nicht mehr die Aussicht auf den Status als Nummer eins (der in Frankfurt für den zurzeit noch verletzten Kaua Santos vorgesehen sein soll), sondern die Rahmenbedingungen in Form eines langfristigen Vier-Jahres-Vertrags.

Unterschiedliche Keeper-Profile werden geprüft

Damit ist klar, dass Mio Backhaus zum neuen Stammkeeper in Bremen aufrücken wird – der 21-Jährige hatte seinen Vertrag ja erst im Sommer mit der Aussicht auf jene Perspektive am Osterdeich verlängert. Stellt sich noch die Frage: Wer folgt auf Zetterer? Gesucht wird eine neue Nummer zwei, die den Konkurrenzkampf trotz des in Backhaus gesetzten Vertrauens hochhalten soll.

Noch ist die Wahl nicht gefallen: Infrage kommen aktuell unterschiedliche Profile – eine Leihe wird dabei genauso geprüft wie ein Transfer. Zudem gilt nach kicker-Informationen auch der vereinslose Alexander Schwolow als ein Kandidat auf die Zetterer-Nachfolge, Werder befasst sich mit ihm. Doch es dürfte noch die nächsten Tage dauern, bis Vollzug in dieser Angelegenheit folgt – zur Not stünde die Nummer drei, Markus Kolke, als Backhaus-Ersatz zum Bundesliga-Start parat.

Schwolow brächte viel Bundesliga-Erfahrung mit

Schwolow wäre demnach jedenfalls ablösefrei, der 33-Jährige stand bis vergangenen Juli zwei Jahre bei Ligakonkurrent Union Berlin unter Vertrag, wo er hinter Frederik Rönnow ebenfalls als Nummer zwei fungiert hatte.

Und der Keeper brächte viel Bundesliga-Erfahrung mit: In der Saison 2022/23 kam er zu 23 Einsätzen für den FC Schalke 04, zuvor stand er zwei Jahre im Tor von Hertha BSC (55 Einsätze). Nach fünf Jahren als Stammkeeper in Freiburg hatte der Hauptstadtklub 2020 7 Millionen Euro für die Dienste des Keepers investiert. Die Nachfolger-Suche für Zetterer läuft.

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