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Rolfes reagiert auf Hoeneß‘ Attacke: „Verstehe ich nicht“

Uli Hoeneß war nach Bayerns 1:1 in Leverkusen außer sich. Bayer-Geschäftsführer Simon Rolfes kann das nicht nachvollziehen.

Bayer-Geschäftsführer nimmt Schiedsrichter in Schutz

Seit das Bundesliga-Topspiel in Leverkusen abgepfiffen ist, haben alle Verantwortlichen des FC Bayern die Gelegenheit genutzt, sich kritisch über Schiedsrichter Christian Dingert zu äußern: Trainer Vincent Kompany und Sportvorstand Max Eberl direkt nach dem ereignisreichen 1:1-Remis, Vorstandschef Jan-Christian Dreesen am Tag danach. Am lautesten aber polterte dazwischen ein Mitglied des Aufsichtsrats: Uli Hoeneß.

„Das ist die schlechteste Leistung eines Schiedsrichter-Teams, die ich je bei einem Bundesligaspiel erlebt habe“, schimpfte Bayerns Ehrenpräsident via Bild. Das stieß beim DFB auf wenig Gegenliebe, beim Gegner allerdings auch: Simon Rolfes, Sport-Geschäftsführer bei Bayer 04, kann Hoeneß‘ Wut keineswegs nachvollziehen.

Auf die Frage, ob er den Unmut verstehen könne, antwortete Rolfes am Montag vor dem Abflug der Leverkusener nach London zum Champions-League-Achtelfinalrückspiel bei Arsenal (Dienstag, 21 Uhr, LIVE! bei kicker): „Nein, den verstehe ich nicht, und ich sehe es auch nicht so.“

„Da fragst du besser die Bayern selbst“

Zwar habe es durch Eingriffe des Videoschiedsrichters – unter anderem waren zwei Bayern-Tore aberkannt worden – immer wieder Unterbrechungen gegeben. „Aber ansonsten hat der Schiedsrichter das Spiel laufen lassen. Es gab einen Spielfluss, es gab Torraumszenen, es gab Zweikämpfe auf dem Platz. Da habe ich schon ganz andere Spiele erlebt, obwohl ich ein bisschen jünger bin“, erklärte der 44-Jährige in Richtung des 28 Jahre älteren Hoeneß.

Die Bayern-Beteiligten hatten sich vor allem über Luis Diaz‘ Gelb-Rote Karte wegen einer vermeintlichen Schwalbe echauffiert und wollen sogar die obligatorische Sperre anfechten, obwohl die Erfolgsaussichten minimal sind. Diesen Schritt wiederum wollte Rolfes lieber nicht kommentieren: „Da fragst du besser die Bayern selbst“, entgegnete er dem Fragesteller.

Auch der DFB hatte Hoeneß‘ Aussage deutlich zurückgewiesen und Dingert bescheinigt, mit Ausnahme der Ampelkarte „korrekte oder zumindest vertretbare“ Entscheidung getroffen zu haben.

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