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Rode startet Trainee-Programm bei Eintracht Frankfurt

Zwei Jahre nach seinem Karriereende kehrt Sebastian Rode in den Profifußball zurück. Bei Eintracht Frankfurt wird der 35-Jährige ein einjähriges Trainee-Programm absolvieren.

„Eigenen Horizont erweitern“

Im Mai 2024 beendete Sebastian Rode bei Eintracht Frankfurt im Alter von 33 Jahren seine aktive Karriere als Fußballprofi. Knapp zwei Jahre später ist Rode zurück im Profi-Geschäft. Bei der Eintracht wird der ehemalige Mittelfeldspieler ein einjähriges Trainee-Programm absolvieren, das ihn mutmaßlich auf eine Karriere im Management vorbereiten soll.

„Es ist kein Geheimnis, dass Eintracht Frankfurt für mich der fußballerisch prägendste Lebensabschnitt war und ich mich schon seit mehreren Jahren weiterbilde“, wird der heute 35-Jährige auf der Frankfurter Vereinshomepage zitiert. „Daher bin ich dem Verein sehr dankbar, dass ich hier, im Herzen von Europa, die Möglichkeit erhalte, mich einzubringen und weiterzulernen. Aus meiner Zeit als Spieler weiß ich zwar, wie dieser Verein tickt. Gleichzeitig freue ich mich darauf, die Eintracht aus neuen Perspektiven kennenzulernen und meinen eigenen Horizont zu erweitern.“

Welchen Tätigkeiten geht Rode künftig nach?

Konkret umfasst das Trainee-Programm „sowohl sportliche als auch administrative Tätigkeitsfelder“ innerhalb des Klubs, heißt es vonseiten der Hessen. Dazu gehören der Alltag im Profileistungszentrum sowie im sogenannten „EintrachtLab“, Business-Räumlichkeiten im Deutsche Bank Park. „Darüber hinaus wird Rode an Heimspieltagen verschiedene Aufgabenbereiche abseits des Rasens begleiten und aktiv unterstützen“, schreibt die Eintracht weiter.

Mit Unterbrechungen spielte Rode knapp zehn Jahre für die Eintracht. Nach seinem Wechsel 2014 zum FC Bayern kehrte er über die Station Borussia Dortmund 2019 zu den Adlern zurück, mit denen er 2022 die Europa League gewann. In 278 Pflichtspielen kam Rode für Frankfurt zum Einsatz.

Hellmann: Rode bei der Eintracht „im sportlichen Sinne unsterblich“

„Wenn wir davon sprechen, verdiente ehemalige Spieler, die nicht nur Trophäen, sondern auch die Herzen der Menschen gewonnen haben, in den Verein zu integrieren, ist Sebastian Rode ein absolutes Paradebeispiel“, betont Vorstandssprecher Axel Hellmann. Rode habe sich bei Eintracht Frankfurt „im sportlichen Sinne unsterblich gemacht und auch nach seinem Abschied von der Fußballbühne regelmäßig bei uns blicken lassen“.

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