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RB-Boss Schäfer bedient: „Das war ein richtiger Denkzettel“

Leipzig hat am Samstag in Bremen enttäuscht und mit 1:3 verloren. Sport-Geschäftsführer Marcel Schäfer wählte klare Worte und hofft auf einen schnellen Lerneffekt.

Leipzig enttäuscht in Bremen

„Jeder, der ein bisschen Ahnung von Fußball hat, weiß, dass das hier nicht einfach ist mit diesen Fans im Rücken“, wollte David Raum nach dem 1:3 in Bremen nichts von einer kleinen Krise oder dergleichen bei Werder wissen. Nach dem 1:4 in Freiburg und den schweren Verletzungen von Jens Stage und Justin Njinmah hatte der SVW in den vergangenen Tagen ein paar Rückschläge zu verarbeiten.

Doch Werder machte am Samstag gegen die favorisierten Leipziger, die mit einem 3:0 gegen Gladbach in die neue Saison gestartet waren, ein starkes Spiel und verdiente sich den ersten Dreier. „Wir müssen klarer Richtung Tor kommen“, forderte Raum. „Alles in allem haben wir das Spiel zwar dominiert, aber nicht die nötigen Chancen herausgespielt.“

RB hatte viel den Ball, aber dabei kam eben wie vom Kapitän erwähnt nicht viel bei rum. Das sorgte am Ende des Tages auch für ein langes Gesicht beim Sport-Geschäftsführer. „Wenn du hier 1:3 verlierst mit unseren Ansprüchen, die von jedem Spieler, vom Klub, dann ist das zu wenig“, sagte Marcel Schäfer klar und wurde deutlich: „Und wahrscheinlich nicht in einigen, sondern sehr vielen Bereichen. Wir brauchen keine einzelnen Spieler herauspicken, ich erwarte eine deutlich andere Leistung.“

Am Donnerstag geht es bereits weiter

Dabei war Leipzig mit dem 6:0 im Pokal bei Eintracht Trier und eben dem 3:0 gegen Gladbach ordentlich in die Saison gestartet. Schäfer hofft, dass es vielleicht ein Warnschuss zur richtigen Zeit war. „Ich ordne die Dinge richtig ein, es war ein richtiger Denkzettel. Ich hoffe, dass es zum richtigen Zeitpunkt war“, so der Funktionär.

Viel Zeit darüber nachzudenken haben die Sachsen nicht, denn unter der Woche geht es bereits mit der Champions League los. Am Donnerstag (21 Uhr, LIVE! bei kicker) ist Leipzig bei CL-Neuling Como in Italien gefordert. „Ich freue mich darauf, dass es am Donnerstag direkt weitergeht, da kannst du nicht lange nachdenken. Das war heute nämlich nicht unser Anspruch“, macht Schäfer noch einmal klar.

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