Während die anderen Dortmunder WM-Teilnehmer aktuell noch im Urlaub sind, arbeitet Nico Schlotterbeck vor Ort beim BVB an seinem Comeback. Bis dahin wird es aber noch dauern.
Derzeit nur drei Innenverteidiger-Youngster im BVB-Training
Während seine Kollegen aus der deutschen Nationalmannschaft noch im Urlaub sind, um dort die so enttäuschend verlaufene Weltmeisterschaft in Kanada, Mexiko und den USA zu verdauen, ist Nico Schlotterbeck schon wieder zur Arbeit erschienen: Der Innenverteidiger von Borussia Dortmund steckt bereits seit einigen Tagen im Reha-Programm bei seinem Klub, um möglichst bald wieder einsatzfähig zu sein. Bis dahin allerdings ist es noch ein weiter Weg für den 25-Jährigen, der sich beim 2:1-Sieg gegen die Elfenbeinküste in Toronto schwer am Sprunggelenk verletzt hatte und deshalb noch immer eine Schiene trägt.
Ricken: „Mit der Erste, der wieder hier war“
„Das wird noch ein paar Wochen dauern. Ob das dann vor oder nach der ersten Länderspielpause ist, das werden wir dann sehen, wie der Heilungsverlauf ist“, sagte Dortmunds Sport-Geschäftsführer Lars Ricken am Rande des BVB-Trainingsauftakts am Dienstag und betonte den Eifer des Verteidigers: „Er war mit der Erste, der jetzt wieder hier war nach der Pause. Das zeigt seine Motivation, möglichst schnell wieder stark zurückzukommen.“
Erfahrung damit hat Schlotterbeck bereits: Im Jahr 2025 war er aufgrund einer Knieverletzung monatelang ausgefallen, hatte sich danach aber sofort wieder in eine wettkampftaugliche Verfassung gebracht und letztlich auch als Stammspieler den Sprung zur WM geschafft. „Er war sofort bereit, alle drei Tage ein Spiel zu machen. Das merkt man ihm auch jetzt wieder an.“
Nur Innenverteidiger-Youngster im Training
In Emre Can (Kreuzbandriss) fällt aktuell noch ein weiterer Innenverteidiger verletzt aus. Niklas Süle verließ den Klub im Sommer ablösefrei. Da aktuell außerdem noch Waldemar Anton (Deutschland) und Ramy Bensebaini (Algerien) im WM-Urlaub weilen, nehmen auf der Position nur Youngster am derzeitigen Trainingsbetrieb teil. Darunter die beiden Italiener Luca Reggiani (18) und Filippo Mane (21) sowie Neuzugang Joane Gadou (19), der für rund 20 Millionen Euro in diesem Sommer von RB Salzburg nach Dortmund gewechselt ist und im ersten medienöffentlichen Training am Dienstag einen körperlich starken Eindruck hinterließ.
Die nächste Länderspielpause steht Ende September an. In einem Nations-League-Viererblock geht es dann gegen die Niederlande (24.9.), Griechenland (27.9.), Serbien (1.10.) und noch einmal Griechenland (4.10.) – vermutlich unter der Leitung von Jürgen Klopp, der Nachfolger des zurückgetretenen Julian Nagelsmann werden soll.

