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Kompany schwärmt: „Es sind diese Momente, in denen es 5:1, 6:1, 7:1 steht …“

Zum Start ins Jahr 2026 fertigte der FC Bayern den VfL Wolfsburg mit 8:1 ab und demonstrierte trotz einiger namhafter Ausfälle seine Vormachtstellung in der Bundesliga. Besonders ein Offensivtrio spielte sich dabei in einen Rausch und ließ trotz hoher Führung nicht locker – ganz zur Freude von Trainer Vincent Kompany.

Bayerns Offensivmaschine rollt

Wie eine bestens geölte Maschine präsentierte sich der FC Bayern direkt zum Jahresstart trotz der kurzen Winterpause wieder. Auch dem VfL Wolfsburg ließ der Tabellenführer keine Chance, wenngleich die Gäste vor der Pause noch gut mithielten. Dennoch hatten die Münchner auch in den ersten 45 Minuten schon Möglichkeiten für mehr als zwei Tore gehabt – doch nach dem Seitenwechsel legten sie so richtig los.

Ganze sechs Tore erzielte die Mannschaft von Vincent Kompany im zweiten Durchgang und spielte sich förmlich in einen Rausch, auch wenn defensiv desolate Wolfsburger es den Gastgebern teils erschreckend leicht machten. Die nicht ausbleibende Gier nach weiteren Treffern freute auch den Trainer: „Es sind diese Momente, wo es 5:1, 6:1, 7:1 steht und trotzdem laufen die weiter und versuchen, weiter Tore zu schießen“, freute sich der Belgier bei DAZN über die Lust seiner Spieler.

Olise und Luis Diaz überragen

In seinem 50. Bundesligaspiel als Trainer feierte Kompany seinen 39. Sieg. „Ich habe die Tore nicht geschossen“, gab er das Lob aber an seine Spieler weiter. Der 39-Jährige verwies aber auch auf Durchgang eins: „Die erste Halbzeit war wirklich nicht einfach.“ Immer wieder hatte der VfL die Bayern früh im Aufbau gestört und bot eine sehr engagierte Leistung.

Von dieser war nach der Pause aber nichts mehr zu sehen. Die Münchner Flügelzange aus Luis Diaz und Michael Olise bekamen die Gäste über das gesamte Spiel hinweg nie wirklich in den Griff. Luis Diaz glänzte neben einem Tor auch mit drei Assists und mustergültigem Einsatz in den Zweikämpfen. Olise verbuchte je zwei Tore und Assists, narrte die Wolfsburger Hintermannschaft ein ums andere Mal und war auch immer wieder einen Schritt schneller als Gegenspieler Kilian Fischer.

„Die können alle kicken und dann ist es ganz einfach, reinzufinden. Ich habe auch ein bisschen was drauf, deswegen passt es dann.“ (Tom Bischof)

„Ich glaube einfach, dass er mit unserer Truppe extrem viel Spaß hat“, lobte der wieder ins Tor zurückgekehrte Manuel Neuer den Franzosen – und freute sich schon auf die Zukunft, denn mit der anstehenden Rückkehr von Jamal Musiala könnte Olise noch gefährlicher werden, der sei „ja auch ein Spieler ist, mit dem er sich sehr gut versteht“.

Für ebenjenen Musiala war der Jahresstart nach seiner rund sechsmonatigen Pause infolge seines bei der Klub-WM erlittenen Wadenbeinbruchs noch zu früh gekommen – selbiges galt für Joshua Kimmich. An dessen Stelle durfte Tom Bischof, von Haus aus Mittelfeldspieler, in der laufenden Saison aber meist hinten links aufgeboten, im Zentrum ran – und er machte seine Sache ordentlich. „Das ist ganz einfach in dem Team“, sagte der frühere Hoffenheimer. „Die können alle kicken und dann ist es ganz einfach, reinzufinden. Ich habe auch ein bisschen was drauf, deswegen passt es dann“, zeigte sich der 20-Jährige voller Selbstvertrauen.

Fast vier Tore pro Spiel

Für das gibt es auch reichlich Gründe: 63 Tore haben die Bayern in den ersten 16 Spielen nun insgesamt geschossen, was einem Toreschnitt von 3,94 entspricht. Elf Punkte trennen die weiterhin ungeschlagenen Münchner bereits nach nicht mal einer Halbserie vom Zweiten aus Dortmund, der wohlgemerkt bislang auch nur einmal verloren hat.

Für das Mammutprogramm im Januar hat die Maschine FC Bayern also rechtzeitig wieder Fahrt aufgenommen. Den nächsten Beweis ihrer Stärke können die Münchner bereits am Mittwoch in Köln (20.30 Uhr, LIVE! bei kicker) erbringen.

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