Fürs Bundesliga-Schlagerspiel gegen Borussia Dortmund kann der FC Bayern wohl wieder auf Joshua Kimmich zurückgreifen. Manuel Neuer wird noch nicht wieder mitwirken können.
Personalupdate vor Topspiel
Das sind gute Nachrichten für den FC Bayern vor dem Spitzenspiel am Samstagabend (18.30 Uhr, LIVE! bei kicker) in der Allianz-Arena: Joshua Kimmich steht wohl vor einer Rückkehr in die Mannschaft. Der unermüdliche Mittelfeld-Antreiber hatte das Champions-League-Spiel gegen Arsenal (2:2), das Bundesliga-Duell mit Freiburg (3:1) und den Pokal-Kantersieg gegen Magdeburg (6:1) wegen eines Trauerfalls in der Familie verpasst.
In Kimmichs Abwesenheit bildeten zunächst Aleksandar Pavlovic und Tom Bischof die Doppelsechs gegen den englischen Meister. Weil anschließend auch noch Pavlovic angeschlagen fehlte, rückte Konrad Laimer in Freiburg und gegen Magdeburg an die Seite von Bischof.
Gegen den BVB dürfte Aaron Danks, Vertreter des noch immer erkrankt fehlenden Vincent Kompany, nun womöglich auf das bewährte Duo aus Kimmich und Pavlovic bauen. Kimmich habe bislang „nur individuell trainiert“, erklärte Danks, am Freitag wird er das Abschlusstraining mit der Mannschaft bestreiten. Anschließend werde noch ein finales Gespräch geführt.
„Das Leben ist anders für ihn jetzt, daraus brauchen wir auch keinen Hehl zu machen.“ (Max Eberl über Joshua Kimmich)
Auch Max Eberl hatte fortwährend Kontakt mit Kimmich. „Das Leben ist anders für ihn jetzt, daraus brauchen wir auch keinen Hehl zu machen“, so der Sportvorstand: „Wir werden ihm alle Unterstützung geben. Das labern wir nicht nur so, sondern das leben wir gerade. Wenn Jo sich bereit fühlt, in diesen neuen Alltag einzutauchen, dann wird sich der Trainerstab mit ihm austauschen, ob das morgen der richtige Zeitpunkt für ihn ist.“
Auf dem linken Flügel wird in Abwesenheit von Luis Diaz (kleiner Muskelbündelriss) mit einem Einsatz von Alphonso Davies gerechnet.
Und wer steht im Tor? Manuel Neuer hatte wegen Fußproblemen zuletzt aussetzen müssen, nach dem Remis gegen Arsenal fehlte er in Freiburg und gegen Magdeburg im Kader. Vertreter Jonas Urbig machte vier der letzten fünf Bayern-Pflichtspiele und kassierte dabei immer mindestens einen Gegentreffer.
Doch Urbig wird sich auch gegen den BVB beweisen müssen. Das Duell mit dem punktgleichen Verfolger komme für Neuer „zu früh“, das bestätigte Danks am Freitagvormittag. Der eigentliche Stammkeeper habe „noch Schmerzen im Fuß. Wir werden bis zur nächsten Woche Tag für Tag schauen.“
Für die Bayern geht es dieser Tage Schlag auf Schlag, dem Kracher gegen Dortmund folgt bereits am Dienstagabend (21 Uhr) das schwere Champions-League-Auswärtsspiel bei Atletico Madrid. Diesem kommt angesichts von nur fünf Punkten aus drei Partien in der Königsklasse besondere Bedeutung zu.

