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„Internationale Erfahrung“: Union holt WM-Fahrer Aebischer

Union Berlin ist auf der Suche nach einem zentralen Mittelfeldspieler fündig geworden. Der Schweizer WM-Teilnehmer Michel Aebischer kommt nach einer missglückten Saison mit Pisa nach Köpenick.

Schweizer kommt aus Pisa nach Köpenick

Der Wechsel von Michel Aebischer zu Union Berlin ist fix, am Mittwoch verkündeten die Eisernen den Transfer. Nach kicker-Informationen erhält Aebischer einen Dreijahresvertrag und kostet rund 3,5 Millionen Euro Ablöse. Diese kann durch Bonuszahlungen noch auf vier Millionen Euro ansteigen.

„Michel ist ein sehr intelligenter und vielseitiger Mittelfeldspieler, der auf hohem Niveau über viele Jahre konstant seine Leistungen gezeigt hat. Er bringt internationale Erfahrung, Führungsqualitäten und eine hohe taktische Disziplin mit. Mit seiner Art Fußball zu spielen, verleiht er einer Mannschaft Balance und Stabilität, gleichzeitig verfügt er aber auch über die Qualität, selbst Akzente nach vorne zu setzen“, beschreibt Horst Heldt die Stärken des Neuzugangs.

Der bei den BSC Young Boys ausgebildete Aebischer wechselte nach mehreren Jahren im Profiteam und vier Schweizer Meistertiteln im Sommer 2022 zum FC Bologna und kam in den ersten Jahren regelmäßig zum Einsatz. In der Saison 2024/25 setzten den 29-Jährigen anhaltende Adduktorenbeschwerden monatelang außer Gefecht, sodass er nur zu 14 Einsätzen in der Serie A kam.

Vier WM-Einsätze

In der vergangenen Saison wurde Aebischer an Pisa SC ausgeliehen, der Aufsteiger in die Serie A ging zudem eine Kaufverpflichtung ein. Doch das Team erwies sich als nicht erstligareif und stieg mit nur 18 Zählern direkt wieder ab. Aebischer kam in 35 Partien zum Einsatz, wobei ihm ein Tor gelang.

Trotz der missratenen Saison sprang Aebischer auf den WM-Zug auf, für die „Nati“ absolvierte er dabei vier Spiele. Allerdings nahm seine Spielzeit von Partie zu Partie ab, vom Startelfakteur wurde er zum Einwechselspieler. Im verlorenen Achtelfinale gegen Argentinien (1:3 n.V.) kam der Mittelfeldspieler dann gar nicht mehr zum Einsatz.

„Union ist ein Verein mit einer klaren Identität und besonderen Werten. In den Gesprächen mit den Verantwortlichen habe ich schnell gespürt, welchen Stellenwert Zusammenhalt und Teamgeist hier haben. Nach den Stationen in der Schweiz und Italien freue ich mich nun auf die Bundesliga und darauf, meine Erfahrungen hier einzubringen“, wird Aebischer in einer Vereinsmitteilung zitiert.

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