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Goretzka sieht Parallelen zwischen Bayern und Bochum – „auch wenn man es nicht glauben mag“

Nach seinem womöglichen letzten Bundesliga-Titel sprach Leon Goretzka darüber, was den FC Bayern von anderen Top-Klubs unterscheidet – und wo es Gemeinsamkeiten mit dem VfL Bochum gibt.

Mittelfeldspieler über seine Abschiedstournee

Mit dem 4:2 gegen den VfB Stuttgart tütete der FC Bayern vier Spieltage vor Saisonende seine insgesamt 35. Deutsche Meisterschaft ein. Ein Punkt hätte schon genügt, doch für Leon Goretzka kam auch diesmal nur ein Sieg infrage, und zwar „in der Art und Weise, wie wir es über die gesamte Saison hinweg gemacht haben – einfach unseren Stiefel runterspielen“, erklärte er bei DAZN. „Das hat uns dieses Jahr so stark gemacht: dass wir einfach keinen Unterschied gemacht haben, ob es um viel oder um wenig ging. Wir gehen jedes Spiel gleich an. So kann man den Sieg heute und den Titel genießen.“

Aufsaugen und genießen? „Dafür bin ich zu kompetitiv unterwegs“

Für Goretzka war womöglich die letzte Meisterschale, sein auslaufender Vertrag wird nicht verlängert. Im besten Fall hat er noch neun Spiele mit den Bayern vor sich. „Ich habe mir vorgenommen, alles aufzusaugen und viel zu genießen“, meinte der deutsche Nationalspieler, doch das gelinge nur bedingt. „Dafür bin ich zu kompetitiv unterwegs. Ich will einfach gewinnen und meinen Teil dazu beitragen, dass wir unsere Ziele erreichen. Am Ende ist das aber auch genau mein Weg, wie ich es am besten genießen kann. Deswegen konzentriere ich mich auf meine Aufgaben.“

Goretzka gewann mit den Bayern siebenmal die Meisterschaft, zweimal den Pokal, dreimal den Supercup, die Champions League, den UEFA-Supercup und die Klub-WM – zwei Titel könnten noch hinzukommen. „Wir haben noch einiges vor in diesem Jahr“, sagte er.

„Wenn ich ehrlich bin, dann erkenne ich viele Parallelen“

Danach endet Goretzkas Zeit an der Säbener Straße, die mit seinem Wechsel vom VfL Bochum begann. Etwas vom heutigen Zweitligisten hat der Mittelfeldspieler auch in München vorgefunden, bis heute.

„Wenn ich ehrlich bin, dann erkenne ich viele Parallelen, auch wenn man es nicht glauben mag“, erklärte er. „Auch hier in München wird harte Arbeit wertgeschätzt und belohnt. Das ist bei uns im Ruhrgebiet ganz genauso. Deswegen klappt diese Mischung ganz gut, man erkennt es auch an der Fan-Freundschaft mit dem VfL. Die Leute verstehen sich gut, weil dieselben Werte da sind. Dementsprechend habe ich mich hier sehr wohlgefühlt – dasselbe gilt auch für meine Zeit in Bochum.“

Zudem sei die spezielle Atmosphäre in München ein großer Stützpfeiler des Erfolgs. „Die Chemie innerhalb der Mannschaft ist seit Jahren top. Wenn man mit anderen Weltklasse-Mannschaften vergleicht, dann ist es bei uns schon eine extrem familiäre Atmosphäre.“

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