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Füllkrugs Plädoyer für einen Stage-Verbleib: „Ich mag ihn sehr gerne“

Geht noch ein hohes Angebot für Jens Stage ein? Coach Daniel Thioune verweist auf das Markt-Interesse. Und Niclas Füllkrug versucht seinen Mitspieler auch unabhängig davon von einem Werder-Verbleib zu überzeugen.

Direkt wieder Werder-Entscheider

Er macht auch in der neuen Saison einfach dort weiter, wo er in der vergangenen Spielzeit aufgehört hat: als Torschütze, als Leader – als zentrale Figur beim SV Werder Bremen.

Jens Stage schaffte bei der ansonsten eher ausbaufähigen Bremer Pokal-Performance die Voraussetzungen dafür, dass Werder die Pflichtaufgabe beim Lüneburger SK letztlich mit 3:0 für sich entscheiden konnte.

Nach einer Ecke köpfte er zunächst selbst zur 1:0-Führung ein und den Elfmeter vor dem 2:0 holte er später ebenfalls heraus: Niclas Füllkrug verwandelte – und erklärte im Nachgang, dass er in dieser Saison weiterhin gern mit dem Mann zusammenspielen würde, der direkt wieder mal zum Werder-Entscheider wurde. Auch nach dem 1. September.

Thioune: „Es kann noch viel passieren“

Bis dahin wäre es ja nach wie vor denkbar, dass der dänische Mittelfeldspieler den Verein verlassen könnte – wofür es in diesem Sommer ja auch mehrfach Signale des 29-Jährigen gab. Doch sowohl bei der Offerte aus Sinsheim als auch bei jener aus Griechenland ließ sich Werder nicht ansatzweise auf das Ablösegebot ein.

„Warum er auf dem Markt interessant ist, hat man jetzt wieder gesehen“, meinte Werder-Coach Daniel Thioune über die zwei Scorerpunkte von Stage: „Noch sind ja ein paar Tage, es kann noch viel passieren – dafür bin ich auch schon zu lange in dem Geschäft. Wenn man mich nach dem 1. September noch mal fragt und Jens dann immer noch ein grünes Trikot anhat, bin ich mehr als glücklich …“

Dass die Bremer ihren wohl wichtigsten Spieler nicht ziehen lassen wollen, daran hat sich über all die Wochen ja nichts geändert – umstimmen ließe man sich an der Weser wiederum grundsätzlich immer von einem Angebot, das man nicht ablehnen könne. Doch ein solches steht nach aktuellem Stand nicht in Aussicht.

Füllkrugs „guter Draht“ zu Stage

Und in der Zwischenzeit habe auch Rückkehrer Füllkrug seinen „guten Draht“ zum weiterhin wechseloffenen Stage genutzt, um ihn zusätzlich von einem Werder-Verbleib zu überzeugen. „Ich habe nicht mit ihm über Details, aber über die Konstellation gesprochen“, so der 33-Jährige: „Und ich glaube, dass das mit uns gut funktionieren würde auf dem Platz, weil er auch eine gute Boxposition hat.“

Insbesondere in der Luft würde das Duo Füllkrug/Stage viel Gefahr ausstrahlen, betonte der Angreifer: „Es ist halt schwer, zwei gute Kopfballspieler zu verfolgen.“ Der Däne habe ein „Gespür dafür, wo es gefährlich wird und wo man sich gegenseitig hilft“, sagte Füllkrug weiter: „Man sieht direkt, dass man sich gegenseitig sucht – das kann passen.“

Das Plädoyer des Werder-Stürmers geht dabei auch auf die Entwicklung zurück, die Stage seit seinem Wechsel im Sommer 2022 am Osterdeich genommen hat. „Da habe ich großen Respekt“, so Füllkrug, der zu Beginn selbst etwas skeptisch schien: „Er brauchte ein bisschen, um sich anzupassen. Aber das ist ein guter Fußballer – und auch ein guter Typ. Ich mag ihn sehr gerne.“

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