Eine Klausel im Vertrag von Lukas Kwasniok sorgt für ein Nachspiel seit der Trennung im März. Nun ist bereits ein Termin vor dem Arbeitsgericht angesetzt.
Rund ein halbes Jahr nach Trennung
Am 22. März 2026 trennte sich der 1. FC Köln von seinem Cheftrainer Lukas Kwasniok. Einen neuen Verein hat der 45-Jährige, der nach sieben Spielen ohne Sieg bei dem Domstädtern gehen musste, bislang noch nicht gefunden. Die Trennung beschäftigt beide Parteien aber auch rund ein halbes Jahr nach Vollzug weiter, denn es gibt eine entscheidende Klausel im noch bis 2028 laufenden Vertrag. Deswegen ist ein Kammertermin vor dem Arbeitsgericht für kommenden Februar angesetzt. Der Kölner Stadt-Anzeiger berichtete zuerst über den drohenden Rechtsstreit.
Den Konflikt entzündet sich demnach an einer Vertragsklausel über schrittweise reduzierte Bezüge nach der Freistellung als Cheftrainer. Kwasnioks Seite hält Teile diese Klausel für sittenwidrig und geht nun gerichtlich dagegen vor, ein erster Gütetermin scheiterte.
Termin im Februar
Am 16. Februar 2027 könnten sich der 1. FC Köln und sein Ex-Trainer dann vor Gericht wiedersehen. Eine vorherige Schlichtung des Verfahrens ist aber nach kicker-Informationen noch nicht endgültig ausgeschlossen.
Der FC, bei dem Kwasnioks Co-Trainer René Wagner von seinem Chef übernommen und den Klassenerhalt geschafft hatte, ist mit einem knappen Sieg gegen Hoffenheim (3:2) und einer deutlichen Niederlage gegen Stuttgart (1:4) in die neue Spielzeit gestartet. Auch Kwasniok war einst gut in die Saison gestartet, ehe der Klub immer weiter Richtung Abstiegszone gerutscht war.

