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Einigung zwischen BVB und Barca: Adeyemi vor Wechsel nach Katalonien

Karim Adeyemi (24) steht vor einem Wechsel zum FC Barcelona. Nach Gesprächen am Freitag haben nun auch der spanische Meister und Borussia Dortmund eine grundsätzliche Einigung erzielt. Der BVB holt die einst gezahlte Ablösesumme für den Offensivmann wieder rein – und könnte auch in Zukunft noch profitieren.

Inklusive Weiterverkaufsbeteiligung

Nach den erfolgreichen Gesprächen zwischen dem FC Barcelona und Karim Adeyemi, die am Donnerstag durchgesickert waren, wurde jetzt auch in den Verhandlungen zwischen Barca und dem BVB ein Durchbruch erzielt: Die beiden Parteien haben eine grundsätzliche Einigung über einen Wechsel des 24-Jährigen zu den Katalanen erzielt. kicker-Recherchen bestätigen eine erste Meldung von Transfer-Journalist Fabrizio Romano.

Für den Flügelflitzer erhält Dortmund eine Sockelablöse in Höhe von 22 Millionen Euro, die aufgrund von einfach zu erreichenden Boni um weitere neun Millionen Euro anwachsen kann. Und: Die Borussia hat sich darüber hinaus eine sehr hohe Beteiligung an einem potenziellen Weiterverkauf von Adeyemi gesichert. Beim nächsten Transfer des baldigen Barca-Profis erhält der BVB 35 Prozent der Ablöse.

Bereits in der Nacht auf Donnerstag hatte die vereinsnahe Mundo Deportivo von Gesprächen zwischen Spieler und dem spanischen Meister berichtet, wenig später kamen Meldungen über eine Einigung zwischen Adeyemi und Barcelona auf. Der elfmalige Nationalspieler habe demnach den BVB im Anschluss informiert, dass er unbedingt zu Barca wechseln wolle. Nun wird sein Wunsch Realität.

Adeyemi, dessen Vertrag im Juni 2027 ausläuft, hatte seine Zukunft in den vergangenen Monaten offen gelassen. Eine Vertragsverlängerung, für die Klub und Spielerseite weit auseinanderlagen, schien bereits zuvor unwahrscheinlicher als ein vorzeitiger Abschied in diesem Sommer. Beide Partien strebten eine zeitnahe Entscheidung an.

Hansi Flick, der Adeyemi im September 2021 beim 6:0 gegen Armenien (Tor als Joker) im Alter von 19 Jahren zum A-Nationalspieler machte, soll klarer Befürworter der Mission sein. Schnell vorangetrieben hat die Gespräche mit Barcelona wohl auch Adeyemis Berateragentur Gestifute um Star-Agent Jorge Mendes, die hervorragende Beziehungen zum Weltklub pflegt und neben den aktuellen FCB-Profis Balde und Marc Casado auch Lamine Yamal berät.

Einst für 30 Millionen Euro nach Dortmund gekommen

Adeyemi war im Sommer 2022 zum BVB gewechselt, der eine stolze Ablösesumme mit einem Sockelbetrag von rund 30 Millionen Euro zahlte und den Senkrechtstarter direkt mit einem Fünfjahresvertrag bis 2027 ausstattete. Adeyemi machte seitdem 146 Pflichtspiele für Dortmund und schoss dabei 36 Tore.

Seine Zahlen waren in den vier Spielzeiten im BVB-Trikot recht ähnlich, wobei Adeyemi vor allem in der Königsklasse mit seinem Top-Speed und Toren auf sich aufmerksam machte: In der Saison 2024/25 kam Adeyemi auf fünf Tore in zehn Champions-League-Einsätzen, in der Vorsaison waren es in neun Partien immerhin noch drei Treffer.

In Barcelona hätte Adeyemi maximale Konkurrenz vor sich: Den rechten Flügel besetzt normalerweise Wunderkind Lamine Yamal, der mit Spanien aktuell noch um den WM-Titel kämpft. In der vergangenen Saison war der 18-Jährige allerdings enorm verletzungsanfällig und fehlte seinem Klub in Summe fast 100 Tage.

Für den BVB wären die Transfereinnahmen wichtig, um die eigenen Planungen vorantreiben zu können. Bisher verpflichteten die Schwarz-Gelben die südamerikanischen Youngster Kaua Prates und Justin Lerma sowie Innenverteidiger Joane Gadou. Gerade im Mittelfeld-Zentrum suchen Ole Book, Lars Ricken und Co. aber noch nach Verstärkungen.

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