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Einigung mit Straßburg: Bayer schnappt sich Doué

Bayer 04 steht unmittelbar vor der Verpflichtung von Rechtsverteidiger Guela Doué. Mit Racing Straßburg hat der Bundesligist eine Einigung über die Ablösesumme erzielt. Am Montag macht sich der ivorische Nationalspieler auf dem Weg zum Medizincheck in Leverkusen.

Rechtsverteidiger kostet 30 Millionen Euro plus Boni

Bayer 04 steht kurz davor, den letzten Top-Transfer in diesem Sommer zu realisieren. So befindet sich Guela Doué von Racing Straßburg kurz vor einem Wechsel zum deutschen Europa-League-Teilnehmer. Leverkusen hat mit den Franzosen eine Übereinkunft über die Ablösesumme für den noch bis 2029 an Racing gebundenen Rechtsverteidiger erzielt. Nachdem es am Sonntagabend noch keine Einigung zwischen den Klubs gegeben hatte, ist diese nun erzielt. Informationen des kicker decken sich mit denen von Transferexperte Fabrizio Romano. Die fixe Ablöse liegt bei 30 Millionen Euro. Dazu kommen Boni, sodass das Gesamtpaket – allerdings nur bei extremen Erfolgen des Werksklubs – die Marke von 37,5 Millionen Euro erreichen kann.

Doué, mit dem die Leverkusener die letzte große Baustelle bei der diesjährigen Kader-Zusammenstellung schließen würden, macht sich am Montag auf den Weg nach Leverkusen, um dort den obligatorischen Medizincheck zu absolvieren. Geht der Transfer dann auch offiziell über die Bühne, wäre die Problemposition hochkarätig besetzt.

Der Ivorer ist der gewünschte Hybrid-Verteidiger für rechts

Gilt der 23-jährige Ivorer doch als spielstarker Außenverteidiger, der in Straßburg aber in der Innenverteidigung zum Einsatz kam und auch entsprechende Defensiv-Qualitäten mitbringt. Dass Bayer einen solchen Hybridspieler verpflichten möchte, der sowohl innen wie außen verteidigen kann, berichtete der kicker bereits Mitte Juni.

Doué hat seine Fähigkeiten als Außenverteidiger bereits auf höchstem Niveau nachgewiesen. So kam der 23-Jährige bei der WM für die Elfenbeinküste in drei benoteten Einsätzen (eine Torvorlage) auf einen kicker-Notenschnitt von 3,17. Einzig beim deutschen 2:1-Sieg gegen die Ivorer wurde er nur eingewechselt. Zudem verfügt der ältere Bruder von PSG-Star Desiré Doué über Führungsqualitäten, fungierte bei Racing als Kapitän.

Mit Doué wären beide Seiten komplett neu aufgestellt

Wirft der Medizincheck keine Komplikationen auf, wird der Ivorer einen Fünfjahresvertrag bei Bayer 04 unterschreiben – und soll auf längere Sicht die Problemposition des Rechtsverteidigers auf Top-Niveau bekleiden.

Damit hätten die Verantwortlichen des Werksklubs beide Flügel sowohl defensiv als auch offensiv komplett neu aufgestellt, nachdem Leverkusen bereits Linksaußen Afonso Moreira (21, Lyon), Linksverteidiger Miguel (25, Neapel) sowie Rechtsaußen Moussa Diaby (27, Al-Ittihad) als 1a-Lösungen von einem Wechsel unter das Bayer-Kreuz überzeugen konnte.

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