Schalke 04 steht vor der Verpflichtung des nächsten Neuzugangs. Junior Adamu kommt vom SC Freiburg, der Österreicher befindet sich bereits in Gelsenkirchen. Weder bei den Breisgauern noch bei Leihklub Celtic hatte sich der 25-Jährige zuletzt durchsetzen können.
Hinter dem Österreicher liegen komplizierte Jahre
Schalke hatte erst vor wenigen Tagen Satoshi Tanaka von Fortuna Düsseldorf geholt und dabei nicht besonders tief in die Tasche greifen müssen. Nun ist das nächste „Schnäppchen“ so gut wie in trockenen Tüchern. Junior Adamu schließt sich dem Aufsteiger aus Gelsenkirchen an, nach kicker-Informationen zahlt S04 eine Basisablöse von knapp unter einer Million Euro, mit den realistisch zu erreichenden Boni kann sich das Volumen auf 1,5 Millionen Euro erhöhen.
Für Freiburger Verhältnisse hatte der Klub im Sommer 2023 eine stattliche Summe gezahlt, um Adamu von RB Salzburg zu holen. Der Angreifer sollte die Lücke von Nils Petersen schließen, der damals seine Karriere kurz zuvor beendet hatte – sechs Millionen plus erfolgsabhängige Boni war der Wechsel dem SC wert.
Doch wirklich durchsetzen konnte sich der neunmalige ÖFB-Nationalspieler, der nicht für die WM nominiert wurde, bei den Breisgauern nicht. Er ist letztlich einer der wenigen Freiburger Transfers der jüngeren Geschichte, die nicht aufgegangen sind.
Nach 67 Pflichtspielen mit sieben Toren und vier Vorlagen wurde Adamu deswegen im vergangenen Winter an Celtic Glasgow ausgeliehen. Zwar feierte er mit den Schotten die Meisterschaft, kam dabei aber insgesamt nur in sechs Pflichtspielen zum Einsatz und erzielte ein Tor. In der Meisterrunde verzichtete Celtic ganz auf den Angreifer, der nun auf Schalke zu alter Form aus Salzburger Zeiten zurückfinden will.
Dort waren dem vielseitig einsetzbaren Offensivspieler in 84 Profieinsätzen 23 Tore und elf Vorlagen gelungen, womit er sich für die ÖFB-Elf empfahl. Im November 2021 feierte Adamu sein Debüt im Kader der A-Nationalmannschaft. Von dem ist er aktuell allerdings ein ganzes Stück entfernt.

