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Bungert findet seine Mainzer „ein bisschen unglücklich, aber sehr engagiert“

Aus dem vierten Heimsieg von Mainz 05 seit der Winterpause wurde nichts. Gegen den Hamburger SV holte der FSV nur ein 1:1, auch weil die Vorstöße nicht geradlinig genug erfolgten.

Umständliche Spielweise

„Wir haben viele Situationen am 16er provoziert, sind aber nicht endgradig gefährlich genug geworden“, lautet das Resümee von Niko Bungert. Der Mainzer Sportdirektor hat sich die letzte Viertelstunde der Partie von der Bank aus angesehen und live miterlebt, wie ein „sehr emotionales Spiel“ mit einem 1:1-Unentschieden endete.

„Wir haben am Ende gedrückt, aber selten den Spieler in der Mitte erreicht, sodass wir nicht mit einem Kontakt abschließen konnten. Dann war immer noch ein HSV-Bein dazwischen“, skizzierte Bungert die etwas zu umständliche Spielweise. „Das war ein bisschen unglücklich, aber insgesamt sehr engagiert.“

Durch das 1:1 gegen den HSV und die vorherige 0:4-Niederlage in Dortmund ist der steile Aufwärtstrend des FSV, der in der Winterpause noch Tabellenletzter war, erst einmal gebremst. Die nächsten Gegner heißen Bayer Leverkusen (A) und VfB Stuttgart (H) und sind alles andere als Laufkundschaft.

„In unserer jetzigen Form müssen wir uns nicht verstecken.“ (Niko Bungert)

„In unserer jetzigen Form müssen wir uns nicht verstecken“, lautet die Maxime des Sportdirektors. Ende Januar hatte Mainz mit einem 2:1 bei RB Leipzig bewiesen, dass die Mannschaft auch gegen Teams mit internationalen Ambitionen mithalten kann. „Wir werden unsere Punkte noch holen“, gibt sich Bungert zuversichtlich.

Dass sich die 05er gegen den HSV mit nur einem Zähler begnügen mussten, lag nicht nur an der fehlenden Durchschlagskraft, sondern auch an einer Verkettung von unglücklichen Umständen beim Ausgleichstor: Phillipp Mwene fälschte den Schuss beim Hochspringen ab, sodass Daniel Batz keine Abwehrchance blieb. Gleichzeitig übersah Schiedsrichter Robin Braun, dass ein Hamburger Spieler zu nah an der Mainzer Mauer stand. Das hätte eigentlich einen Freistoß für Mainz zur Folge haben müssen. „Dennoch sind wir erhobenen Hauptes vom Platz gegangen, weil wir ein gutes Spiel gemacht haben“, bekräftigte Bungert.

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