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Auf den letzten Metern: Köln leiht Ex-Stuttgarter Sosa von Crystal Palace aus

Fünf Jahre lang stand Borna Sosa bim VfB Stuttgart unter Vertrag, danach zog es ihn ins europäische Ausland. Drei Jahre später kommt der mittlerweile 28-Jährige nun wieder in die Bundesliga zurück und soll beim 1. FC Köln die Außenverteidigung stärken.

Amtierender ECL-Sieger

2023 hatte Borna Sosa nach fünf Jahren im Trikot des VfB Stuttgart die Bundesliga verlassen. Über Ajax Amsterdam und den FC Turin führte es den mittlerweile 28-jährigen kroatischen Nationalspieler im vergangenen Sommer zu Crystal Palace. Nun zieht es den Außenverteidiger, der beim VfB auch für seine präzisen Flanken bekannt war, wieder zurück in die Bundesliga – zum 1. FC Köln.

Der Effzeh leiht Sosa für eine Saison vom amtierenden Conference-League-Sieger aus. Eine Kaufoption gibt es Medienberichten zufolge nicht.

„Wir freuen uns sehr, dass Borna uns diese Saison verstärkt. Er kennt die Bundesliga aus seiner Zeit beim VfB Stuttgart sehr gut und verfügt über wertvolle internationale Erfahrung“, sagt FC-Geschäftsführer Thomas Kessler – und weiter: „Mit seinem starken linken Fuß, seinem Offensivdrang und seiner hohen Qualität im Flankenspiel erweitert er unsere Möglichkeiten und gibt unserem Spiel zusätzliche Optionen.“

Beim VfB für seine Vorlagen bekannt

Wirklich nachhaltig hatte Sosa auf keiner seiner folgenden Stationen nach Stuttgart überzeugen können. Bei Ajax stand er wettbewerbsübergreifend in noch 25 Spielen auf dem Platz, bei seiner Leihe nach Turin nur noch in 20 und in London in 21. Überall verbrachte der Linksverteidiger immer nur ein Jahr.

Seine mit Abstand beste Zeit hatte der geborene Zagreber zuvor in Stuttgart, wo er nach dem Abstieg 2019 als Vizemeister in Liga 2 eine Saison später direkt wieder aufstieg und ab dann gesetzt war. Insgesamt kam er dort auf 115 Spiele, in denen er fünfmal traf. Seine Kernkompetenz waren aber eben seit jeher die Vorlagen gewesen, von denen er ganze 35 in seiner Zeit beim VfB beisteuerte.

„Ich habe natürlich mitbekommen, wie der FC gestartet ist, weil ich die Bundesliga immer noch verfolge“, zeigt sich Sosa selbst von dem guten Start der Kölner beim 3:2-Sieg über die TSG Hoffenheim erfreut. Die Stadt kenne er noch aus seiner Zeit in Stuttgart, aus der er sich noch „sehr gut an die Auswärtsspiele erinnert. Jetzt freue ich mich darauf, dieses Gefühl als Spieler des FC zu erleben und hier im Stadion zu spielen.“ Dass sein erstes Pflichtspiel Sosa am 2. Spieltag in der Bundesliga ausgerechnet zum VfB Stuttgart führt, kann fast schon als Ironie des Schicksals gezählt werden.

Stuttgart nach Sosas Abschied auf Erfolgskurs

Die Voraussetzungen zwischen dem VfB Stuttgart und dem 1. FC Köln haben sich in den letzten drei Jahren nun stark verändert. Zu Sosas Zeit beim VfB ging es nach dem Aufstieg immer wieder gegen den Abstieg. Danach qualifizierte man sich immer für das internationale Geschäft und wurde 2024 Vizemeister und 2025 DFB-Pokalsieger. Für den Effzeh geht es nach dem Aufstieg in der Spielzeit 2024/25 nach Platz 14 in der abgelaufenen Saison eher darum, nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben.

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