Der DFB hat am Montag die Gewinner der Fritz-Walter-Medaille für Leistungen in der Saison 2025/26 veröffentlicht: Im Jahrgang 2007 triumphierten Elversbergs Francis Onyeka und die Freiburgerin Maj Schneider, im Jahrgang 2009 Kennet Eichhorn und Mirja Kropp.
Schneider und Kropp triumphieren bei den Frauen
Seit 2005 wird die Fritz-Walter-Medaille, die höchste Nachwuchsauszeichnung im deutschen Fußball, vergeben. Am Montag gab der DFB die Gewinner für die vergangene Saison 2025/26 bekannt. Im Jahrgang 2007 triumphierte Freiburgs zentrale Mittelfeldspielerin Maj Schneider vor Torhüterin Janne Krumme (Silber/Eintracht Frankfurt) und Rechtsverteidigerin Felicia Sträßer (Bronze/Werder Bremen, bis Sommer ausgebildet bei Carl Zeiss Jena).
Bei den Männern setzte sich Leverkusens aktuell an Elversberg verliehenes Top-Talent Francis Onyeka (offensives Mittelfeld) gegen Sechser Boris Mamuzah Lum (Silber/Hertha BSC) und Mick Schmetgens (Bronze/Werder Bremen) durch. Letzterer ist eigentlich Innenverteidiger, debütierte aber jüngst in der Bundesliga rechts hinten.
Im Jahrgang 2009 hat bei den Frauen Mirja Kropp, aktuelle Nummer 3 bei Frauen-Bundesligist RB Leipzig, die Nase im Rennen mit der deutschen U-17-Kapitänin Johanna Hebben (Silber/SC Freiburg) und Kropps neuer Teamkollegin Marie Kleemann (Bronze) vorn. Die Stürmerin hatte sich im Sommer gegen eine Verlängerung bei Eintracht Frankfurt und für das lukrativere Angebot in Leipzig entschieden. Alle drei bejubelten im Mai dieses Jahres mit der U-17-Nationalmannschaft den EM-Titel.
Bei den Männern gewann Strippenzieher Kennet Eichhorn, den Bayer 04 Leverkusen im vergangenen Sommer von Hertha BSC loseiste, im Jahrgang 2009 Gold vor Bayerns Defensivtalent Cassiano Kiala (Silber) und Linksverteidiger Louis Lemke (Bronze/Hamburger SV).
„Viele von ihnen haben bei den Europameisterschaften Verantwortung übernommen und entscheidend zum starken Abschneiden unserer Mannschaften beigetragen.“ (Kai Krüger)
„Die zwölf Preisträgerinnen und Preisträger haben in der vergangenen Saison auf und neben dem Platz gezeigt, was sie auszeichnet“, wird Kai Krüger, Leiter der Nachwuchs-Nationalmannschaften vom DFB zitiert: „Viele von ihnen haben bei den Europameisterschaften Verantwortung übernommen und entscheidend zum starken Abschneiden unserer Mannschaften beigetragen.“
Erfolgreicher Turniersommer
Die U-17-Juniorinnen holten im vergangenen Turniersommer die Europameisterschaft, Frauen und Männer bei der U 19 verloren jeweils erst das EM-Endspiel.
„Bei der Fritz-Walter-Medaille geht es aber nicht nur um Spiele oder Ergebnisse, sondern auch um Lernbereitschaft, Teamgeist und Persönlichkeit“, stellt Krüger klar: „Unser Dank gilt auch den Trainerinnen, Trainern und Verantwortlichen in den aktuellen Vereinen und Ausbildungsvereinen sowie den Familien, die die Spielerinnen und Spieler auf ihrem Weg begleiten.“
Im vergangenen Jahr hatten bei den Männern Stutgarts Finn Jeltsch und Frankfurts Alexander Staff sowie bei den Frauen die Müncherinnen Alara und Luzie Zähringer triumphiert.

