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„Unglaubliches Potenzial“: Schick und Hjulmand adeln Maza

Bayer 04 Leverkusen hat zwei Spieltage vor Bundesliga-Schluss die Champions-League-Teilnahme in eigener Hand. Dafür braucht es aber nochmals zwei solch starke Leistung wie jetzt beim 4:1 gegen Leipzig. Das wissen auch die Beteiligten.

Starke Quote des Bayer-Stürmers

Etwa zwölf Millionen Euro hatte Leverkusen im vergangenen Jahr berappt, um sich einen gewissen Ibrahim Maza von Zweitligist Hertha BSC zu angeln. Ein Top-Transfer, wie sich an diesem 32. Spieltag abermals herausstellte.

Neben zahlreichen Dribblings schaltete sich der gebürtige Berliner und algerische Nationalspieler beim 1:0 mit ein und bereitete das 3:0 vor. Nutznießer jeweils: Patrik Schick, dem am Ende auch noch der erste Bundesliga-Dreierpack seit 2024 gelang und dafür Lob von Maza bekam: „Schick hat ein unglaubliches Spiel gemacht.“ Weil durch dessen Treffer ein starker Bayer-Auftritt gegen den Dritten aus Leipzig (4:1) garniert worden war, überwog bei Schick zunächst einmal die Freude. „Ich bin sehr glücklich, dass ich meiner Mannschaft heute im Champions-League-Rennen helfen konnte“, sagte der 30-jährige Tscheche gegenüber Sky.

Maza „kann wirklich alles“

Viel lieber redete der Torjäger allerdings über Zuarbeiter Maza. Diesen wollte Schick zwar nicht mit dem ehemaligen Mitspieler Florian Wirtz vergleichen, überschüttete diesen aber dennoch mit großem Lob: „Ibo hat unglaubliches Potenzial. Er hat wirklich alles, was er heute auch wieder gezeigt hat. Er spielt super Pässe, ist stark mit den Füßen … er kann wirklich alles.“

Leverkusens Trainer Kasper Hjulmand konnte diesen Aussagen nur beipflichten: „Ich habe schon sehr viel über Maza gesprochen. Er ist ein top, top Spieler. Die Wahrheit aber ist: Er ist ein top Mensch, er lernt sehr schnell. Du kannst auch hart mit ihm arbeiten, denn dann sagt er ‚Dankeschön‘ und arbeitet super hart – jeden Tag. Er lernt auch super schnell. Er ist einfach ein super Spieler, der eine große Zukunft vor sich hat.“ Seine eigene Rolle dabei wolle der Bayer-Coach übrigens nicht so hoch hängen: „Ich glaube, dass ein Trainer jemand ist, der Spielern bei der Entwicklung helfen kann. Ich versuche nur, unsere Mannschaft, die Spieler zu unterstützen.“

Kein Platz für Ausrutscher mehr

Am Ende gehe es auf der Zielgeraden aber nicht um Einzelne, sondern um das Team, das im besten Fall noch zwei solch starke Leistungen darbieten soll. Diesbezüglich lenkte Schick, der in seinen jüngsten sechs Bundesliga-Spielen nun neun Treffer markiert hat (Höchstwert innerhalb der gesamten Liga), noch einschränkend mit Verweis auf eine bislang auch von Tiefschlägen durchwachsene Spielzeit ein: „Momentan sind wir auf dem richtigen Weg. Wir wissen aber auch, dass wir diese Saison auch immer wieder einfache Punkte liegengelassen haben. Leider müssen wir deswegen bis zum letzten Spiel kämpfen.“

Was in diesem Fall bedeutet: MIt einem Auswärtssieg in Stuttgart beim nächsten direkten Konkurrenten um die Königsklasse (Samstag, 15.30 Uhr) und beim abschließenden Heimspiel gegen den Hamburger SV (16. Mai) wäre Leverkusen auch in der kommenden Saison in der Königsklasse dabei.

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