Der DFB hat die Schiedsrichter-Ansetzungen für das Wochenende bekanntgegeben. Mit der Leitung des Spitzenspiels wurde Bastian Dankert betreut. Das Aufeinandertreffen zwischen Bayern und Dortmund leitete er erst einmal – mit überschaubarem Erfolg.
Premiere beim Klassiker ging schief
Mit 178 Spielen im Oberhaus gehört Bastian Dankert zu den erfahreneren Referees auf der aktuellen Bundesliga-Liste. Der Klassiker zwischen Bayern und Dortmund fiel dabei aber erst einmal in seine Verantwortung: Am 28. Spieltag der Saison 2017/18 trafen die beiden Teams in München aufeinander, der souveräne Tabellenführer aus Bayern gewann gegen den Tabellendritten aus Dortmund deutlich mit 6:0, bereits zur Halbzeit stand es 5:0 für die Hausherren.
Mit dem Ausgang der Partie hatte Dankert also wenig zu tun, dennoch war sein Auftritt und der seines Teams nicht ganz glücklich. Vom kicker erhielt er die Note 5,0, weil den beiden ersten Treffern der Bayern durch Robert Lewandowski und James jeweils Abseitsstellungen vorausgingen. Allerdings wurde Referee Dankert dabei auch von seinem VAR Harm Osmers im Stich gelassen. Der Video-Assistent steckte damals noch in den Kinderschuhen, es war die erste Saison, in der er in der Bundesliga zum Einsatz kam.
Über sieben Jahre später bekommt Dankert eine zweite Chance, das größte Spiel im deutschen Liga-Fußball zu leiten. Gutes Omen für die favorisierten Tabellenführer aus dem Süden: Von 24 Bundesliga-Spielen unter der Leitung Dankerts hat Bayern noch kein einziges verloren, 20 Siegen stehen 4 Remis gegenüber. Allerdings weist auch der BVB eine sehr positive Bilanz in Spielen, die Dankert pfiff, auf: Der 45-Jährige aus Rostock leitete elf Spiele mit Dortmunder Beteiligung, von denen die Borussia acht gewann. Hinzu kommen zwei Remis und eine Niederlage.
In der laufenden Saison kam Dankert bislang bei zwei Partien zum Einsatz: dem spektakulären 3:3 zwischen Wolfsburg und Köln am 3. Spieltag (kicker-Note 3,0) und dem 1:1 zwischen Freiburg und Hoffenheim am 5. Spieltag (kicker-Note 4,0).

