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Wiesinger wechselt vom FCN an den Bayern-Campus

Der FC Bayern will seinen Campus künftig noch besser aufstellen. Hierfür wechselt Michael Wiesinger vom 1. FC Nürnberg zum Rekordmeister. Was mit Markus Weinzierl passiert, bleibt offen.

Weinzierls Zukunft nicht geklärt

Der Wechsel von Michael Wiesinger aus der Nachwuchsabteilung des 1. FC Nürnberg an den Campus des FC Bayern München ist perfekt. Der frühere Bundesliga-Spieler ist sich mit dem deutschen Rekordmeister einig geworden, nachdem zuvor schon seit geraumer Zeit über die Personalie spekuliert worden war. Der 53-Jährige war bislang Leiter des Nachwuchsleistungszentrums beim Club und wechselt zum 1. Mai als Sportlicher Leiter nach München.

Weinzierls Zukunft nicht geklärt

Wiesinger soll an der Isar den Direktor Nachwuchsentwicklung Jochen Sauer (53) unterstützen und bei den Bayern seine Erfahrung aus dem Nürnberger Nachwuchs einbringen. Wie es mit Markus Weinzierl, bisheriger Sportlicher Leiter, weitergeht, ist noch offen. Sein Vertrag läuft im Sommer aus und zu seiner weiteren Zukunft werden laut Verein noch Gespräche geführt.

Wiesinger, der als Spieler für Nürnberg (1993-1999), die Bayern (1999-2001) und deren Münchner Stadtrivalen 1860 (2001-2003) aktiv war, bringt Erfahrung als Trainer (FCN, FC Ingolstadt, SV Elversberg, KFC Uerdingen) und Funktionär im Nachwuchsbereich mit. 2019 übernahm er das NLZ in Nürnberg in leitender Funktion.

„Der Campus rückt beim FC Bayern in den Fokus“

„Der Campus rückt beim FC Bayern immer mehr in den Fokus. Das zeigen die aktuellen Einsatzzeiten unserer jungen Talente bei den Profis, allen voran Lennart Karl. Damit steigen auch die Aufgaben für uns im Alltag. Wir planen für immer mehr Spieler erfolgreich ihre Schritte in den Profifußball. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, haben wir mit Michael Wiesinger einen erfahrenen Nachwuchsmanager dazugewonnen“, wird Sauer in einer Mitteilung des Vereins zitiert. „Michael hat in Nürnberg über viele Jahre einen erfolgreichen Job gemacht und wir sind überzeugt, dass wir mit ihm für die Herausforderungen in der Zukunft noch besser aufgestellt sein werden als jetzt schon.“

„Ich hatte eine wunderbare Zeit als Nachwuchschef in Nürnberg. Jetzt freue ich mich sehr auf die spannende Aufgabe, zukünftig bei einem der größten Vereine der Welt in der Talente-Entwicklung verantwortlich mitzuwirken“, sagt Wiesinger.

Chatzialexiou: „Das ist für uns ein großer Verlust“

In Nürnberg trauern sie dem 53-Jährigen durchaus hinterher. „Michael hat uns mit seiner Expertise qualitativ im Bereich der Nachwuchsarbeit extrem nach vorne gebracht und dafür gesorgt, dass der 1. FC Nürnberg eine gute und attraktive Adresse für junge Spieler ist“, sagt FCN-Vorstand Sport Joti Chatzialexiou. „Er hat eine Nachwuchsstrategie entwickelt und dafür gesorgt, dass jedes Jahr Türen für unsere Talente bei den Profis aufgehen. Er hat nachhaltig in den Club-Nachwuchs investiert und ein tolles Team aufgebaut. Dass er nun einen neuen Weg einschlägt, ist für uns ein großer Verlust.“

Karl jüngstes Musterbeispiel

Die Bayern bekommen somit einen erfahrenen Mann im Nachwuchsbereich hinzu. Ziel der Münchner ist es, regelmäßig Talente aus den Junioren oben zu etablieren. In dieser Saison sorgt Lennart Karl (17) sehr früh aus dem Campus entwachsen für viel Aufsehen bei den Bayern-Profis sowie in der U-21-Nationalmannschaft und wird sogar mit einer WM-Teilnahme in Verbindung gebracht.

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