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Wie geht es weiter mit Jackson und Boey?

Während der eine noch im Winter gehen soll und Klubs aus dem Ausland seine Situation beobachten, hat der andere immerhin noch die Chance, in der Rückrunde für sich zu werben. Die Perspektiven für Nicolas Jackson und Sacha Boey sind nicht gerade vielversprechend.

Geringe Perspektiven für das Duo

Am Sonntag feierte er nach einem arg turbulenten Endspiel des Afrika-Cups mit seinem Nationalteam Senegals den Titel. Mit 1:0 hat sich die Mannschaft um Bayerns Nicolas Jackson und Ex-Münchner Sadio Mané, der die Partie mit seinem Treffer in der Verlängerung entschied und inzwischen bei Al-Nassr (Saudi-Arabien) zusammen mit Cristiano Ronaldo sowie Kingsley Coman unter Vertrag steht, gegen Gastgeber Marokko durchgesetzt.

Jackson, der am letzten Tag des Sommer-Transferfensters auf Leihbasis vom FC Chelsea an die Isar wechselte, kehrt nun nach rund vier Wochen Absenz als Champion wieder zurück zum deutschen Rekordmeister. Dort, beim FCB, läuft es für ihn jedoch bislang – im Gegensatz zum Nationalteam – noch nicht wie erhofft. Zwar erzielte der 24-Jährige in zwölf Bundesligaeinsätzen (sechs davon benotet) drei Treffer, in der Champions League sammelte er in fünf Spielen (eins benotet) weitere vier Scorerpunkte – dennoch bleibt er hinter den Erwartungen der Münchner zurück.

Jackson muss für sich werben – aktuelle Tendenz: Abschied

Da nun Jamal Musiala sein Comeback feierte und peu a peu Minuten bekommen wird, ist Jackson hinter der bayerischen Nummer 10, Senkrechtstarter Lennart Karl und Serge Gnabry nur noch die vierte Wahl. Sein Wirken wird in der Rückrunde genau beobachtet. Aktuell, so heißt es an der Geschäftsstelle, geht die Tendenz klar dahin, dass die Kaufoption im Sommer nicht gezogen wird, selbst für weniger als die vereinbarten 65 Millionen Euro Ablöse.

Jackson kann und soll weiter für sich werben in diesem ersten Kalenderhalbjahr, anders als Sacha Boey. Der Außenverteidiger steht zum Verkauf, daraus hatte Sportvorstand Max Eberl unlängst kein Geheimnis gemacht. Aufgrund von Undisziplinierten sieht Trainer Vincent Kompany, der lange ein Befürworter Boeys war, keine Verwendung mehr für den Franzosen.

Everton, Lyon und Marseille denken über Boey nach

Wie der kicker aus dem Ausland erfuhr, beobachten unter anderem der FC Everton, Olympique Lyon und Olympique Marseille die Situation und Entwicklungen rund um Boey. Gut möglich, dass einer der Klubs Ernst macht. Allerdings, so heißt es weiter, könnte das verhältnismäßig üppige Gehalt, das auf dem Markt thematisiert wird, zum Problem werden beim 25-Jährigen.

Elf Tage bleiben den Beteiligten noch, eine Lösung zu finden. Stand jetzt scheinen weder Boey noch Jackson eine vielsprechende Perspektive beim FC Bayern zu haben.

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