An diesem Freitagabend eröffnet RB Leipzig beim FC Bayern München die Bundesliga-Saison 2025/2026. Der neue Leipziger Trainer sieht dem ersten Ligaspiel mit seinem neuen Arbeitgeber mit großer Zuversicht entgegen.
Leipzig eröffnet erstmals die Bundesliga-Saison
Am Freitag begeht nicht nur Ole Werner sein erstes Ligaspiel als Trainer von RB Leipzig. Die Sachsen bestreiten auch erstmals, seit sie 2016 in die Beletage des deutschen Fußballs aufgestiegen sind, das Eröffnungsspiel einer Saison. Aber nicht nur deshalb sagt der neue Leipziger Coach vor dem Start: „Ich freue mich, dass es endlich losgeht.“
Des Trainers Freude und Zuversicht werden gespeist aus den fünf Wochen Vorbereitung, die er mit seinem neuen Team hinter sich gebracht hat. „Die Vorbereitung ist gut gelaufen, gerade was das Körperliche angeht“, betont der 37-Jährige, der bei RB den Umbruch vollziehen soll: „Ich habe ein gutes Gefühl.“ Das gute Gefühl kommt daher, dass Werner mit dem, was seine Mannschaft von seiner Spielidee bereits umsetzt, sehr zufrieden ist, auch wenn er klarstellt: „Wir sind eine Mannschaft, die noch in der Entwicklung ist.“ Aber, so Werner weiter, „wir haben einen guten Grundstock gelegt“.
„Er ist fit und macht einen sehr guten Eindruck.“ (Ole Werner über Neuzugang Romulo)
Gleichwohl weiß der neue RB-Trainer natürlich, dass sein Team in München vor einer harten Prüfung steht. Werner nennt es „eine große Aufgabe“, aber auch „eine tolle Gelegenheit für uns, unser Spiel zu zeigen“. Das soll auch beim Rekordmeister aktiv sein, auch wenn sich Werner darüber im Klaren ist, dass RB in der Münchner Arena auch defensiv gefordert sein dürfte. „Du musst sehr gut verteidigen“, sagt er, weil die Bayern eben nicht nur individuelle Klasse besäßen.
Werner hat natürlich den Supercup-Sieg der Bayern in Stuttgart gesehen und dabei eine „sehr eingespielte Bayern-Mannschaft“ ausgemacht. Von den Abläufen könne ihn das Team seines Kollegen Vincent Kompany zwar nicht groß überraschen, so der Leipziger Coach, „aber der Gegner macht das auf einem Niveau, das national zur Meisterschaft geführt hat und in Europa zum Besten zählt, was es gibt“.
Für sein Team sei neben hingebungsvoller Defensivarbeit deshalb auch wichtig, die Momente zu erkennen, in denen man hoch pressen und Balleroberungen in der Münchner Hälfte haben könne. Zudem ist es laut Werner von Belang, „dass du Fußball spielst, am Ball klare Lösungen hast, zwingend bist, Chancen erspielst und dem Gegner das Gefühl gibst, Gefahr auszustrahlen“.
Klostermann, Maksimovic und Gomis wieder im Training
Personell hat Werner beim Kräftemessen mit dem FC Bayern den Kader zur Verfügung, der ihm auch im Pokal beim SV Sandhausen zur Verfügung stand – plus Stürmer Romulo, den RB vor knapp einer Woche von Göztepe Izmir verpflichtet hat. „Er ist fit und macht einen sehr guten Eindruck“, lobt Werner den Brasilianer. Verzichten muss er neben Langzeitpatient Benjamin Henrichs (im Aufbautraining nach seinem Achillessehnenriss) auch noch auf Lukas Klostermann, Andrija Maksimovic und Tidiam Gomis, die nach ihren Verletzungen zwar wieder ins Training eingestiegen, aber noch keine Option für den Spieltags-Kader sind.

