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Werder vor Freiburg: Mit „guter Stimmung“, aber erneut ohne Stark

Am Samstag erwartet Werder Bremen den SC Freiburg, das Team von der Weser muss dabei erneut auf Niklas Stark verzichten. Ein Duo ist zudem fraglich – ebenso wie die Rolle von Victor Boniface.

Ein Duo ist fraglich

Mit einem 4:0 bei Borussia Mönchengladbach hat der SV Werder Bremen am 3. Spieltag den ersten Sieg eingefahren und so für „gute Stimmung“ rund um den Verein gesorgt, wie Trainer Horst Steffen am Donnerstag bei der Pressekonferenz erklärte. Wohl wissend, „dass wir gewaltig was dafür tun müssen, dass es auch so bleibt“. Schließlich kommt am Samstag (15.30 Uhr, LIVE! bei kicker) mit Freiburg ein Gegner, der in der Schlussphase gegen den VfB Stuttgart aus einem 0:1 ein 3:1 gemacht hat und so den punktlosen Fehlstart korrigieren konnte.

„Wir haben ein Selbstbewusstsein, das wir mit reinnehmen in das Spiel“, geht Steffen aber mit breiter Brust die Partie gegen die Breisgauer an, seine Mannschaft sieht er auf einem guten Weg, auch wenn er personell gegen den Sport-Club nicht aus dem Vollen schöpfen kann.

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So wird Niklas Stark, der in Mönchengladbach aufgrund einer Gelb-Rot-Sperre pausieren musste, auch am Wochenende fehlen. Hüftprobleme sorgen dafür, dass der 30-jährige Innenverteidiger neben einigen Langzeitverletzten nicht auflaufen kann.

Da kommt es gut, dass Marco Friedl, der nach seiner Verletzungspause für Stark im Borussia-Park ins Team gerutscht war, ebenso wie Jens Stage ihren Startelfeinsatz gut überstanden hatten. „Es gab leichte Nachwehen“, ließ Steffen wissen. „Es hat schon angestrengt, mit wenig Training in so ein Spiel zu gehen, was sehr intensiv war.“ Am Samstag plant er aber mit dem Duo. „Sie wirken erholt, konnten fast alles trainieren. Marco hat im anderen Knie eine leichte Prellung abbekommen“, schränkte der Werder-Coach ein, „insofern hat er reduziert trainiert. Jens hat aber voll trainiert. Bei beiden gehe ich davon aus, dass sie zur Verfügung stehen werden.“

Fragezeichen bei Sugawara und Mbangula

Da kann er sich dagegen bei Yukinari Sugawara (Schulterprobleme) und Samuel Mbangula (Oberschenkelprobleme), der mit einem Tor und zwei Assists in Gladbach geglänzt hatte und vom kicker zum Spieler des Spiels ausgezeichnet wurde, nicht sicher sein. „Es ist möglich, dass es beide schaffen“, sagt Steffen mit Hinblick auf das Duo. „Wir haben noch zwei Trainingseinheiten“, danach will der Coach schauen, ob er auf sie zurückgreifen kann.

Zurückgreifen kann Steffen auf Victor Boniface. Wie er gegen Freiburg mit dem Neuzugang plant, ließ der 56-Jährige aber offen. Eine erste Duftmarke hatte der Stürmer bei seinem Einstand als Joker in Gladbach mit einem schönen Assist zum 4:0 von Justin Njinmah zumindest gesetzt.

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