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„Von Andrej kann ich viel lernen“

Natürlich stand am Mittwochabend alles in Hoffenheim im Schatten von Dreierpacker Kramaric. Dabei ging Max Moerstedts erstes Bundesligator beinahe unter.

Moerstedt trifft erstmals in der Bundesliga

Dass er es auch bei den Profis kann, das hat Max Moerstedt längst bewiesen. Sogar ziemlich eindrucksvoll, vor 16 Monaten gelang ihm beim 1:1 der TSG Hoffenheim beim FC Midtjylland in der Europa League ein absolutes Traumtor. Etwas weniger spektakulär erzielte das Eigengewächs beim 5:1 gegen Borussia Mönchengladbach am Mittwochabend nun endlich auch sein erstes Bundesligator.

Briefing für Gendrey: „Ich werdet lachen …“

Dass nichtsdestotrotz Andrej Kramaric ob seines Dreierpacks inklusive sensationellem Lupfertreffer im Fokus stand, störte Moerstedt keineswegs, im Gegenteil: „Andrej liefert jede Woche ab, ist Vollprofi. Sein drittes Tor ist absolute Gänsehaut. Ich kann viel von ihm lernen.“ Rasant startete die TSG ins Jahr 2026, presste enorm gut und setzte ein Ausrufezeichen in Richtung internationalem Wettbewerb. „Vor allem die erste Halbzeit war Wahnsinn. Da bin ich einfach stolz auf alle“, lobte Moerstedt, der gerade mal 34 Sekunden nach seiner Einwechslung das 5:1 besorgte.

Kurios: Der Angreifer wurde gemeinsam mit Vorlagengeber Valentin Gendrey von Trainer Christian Ilzer aufs Feld geschickt. „Ihr werdet lachen, aber tatsächlich habe ich ihm gesagt: ‚Flanke, ich mach das Tor.‘ Das habe ich ihm wirklich gesagt“, schildert Moerstedt. Und so kam es dann auch – so hatte der U-17-Weltmeister gleich einen weiteren Grund, in seinen 20. Geburtstag an diesem Donnerstag reinzufeiern.

Im Sommer könnte Moerstedts Stunde schlagen

Spielzeittechnisch ist allerdings noch Luft nach oben, aktuell ist Moerstedt hinter Fisnik Asllani im Sturmzentrum nur zweite Wahl und kommt auch an den Flügelstürmern Tim Lemperle und Bazoumana Toure nicht vorbei. „Wenn es läuft, dann läuft es. Ich gönne jedem Tore und dass er spielt, das macht uns als Team auch so stark“, zeigt sich der Youngster kollegial. Schließlich „haben wir genau den richtigen Mix getroffen aus jungen und erfahrenen Spielern, da können sich die Jungen hochziehen“. Zumal Moerstedt kürzlich erst seinen Vertrag verlängert hat, was darauf schließen lässt: Wenn Asllani so weitertrifft, flattern im Sommer hochkarätige Angebote rein – dann könnte Moerstedts Stunde schlagen.

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