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Treu-Verletzung überschattet Freiburgs Doppeltest gegen den HSV

In zwei Partien über je 70 Minuten unter Ausschluss von Publikum trennten sich der SC Freiburg und der Hamburger SV zunächst mit 1:1 . Das zweite Match gewannen die Breisgauer mit 4:0 Ausgetragen wurden die Begegnungen auf zwei Trainingsplätzen neben dem Freiburger Europapark-Stadion.

Muslija glänzt gegen Hamburger B-Elf

Überschattet wurde Spiel eins durch eine mutmaßlich gravierende Schulterverletzung von Philipp Treu. Freiburgs Rechtsverteidiger stürzte nach einem Foul von Jordan Torunarigha unglücklich, wurde zunächst auf dem Platz behandelt und schließlich ausgewechselt. Weitere Untersuchungen müssen Aufschluss über die Schwere der Blessur und die Ausfallzeit geben.

Für Pechvogel Treu der negative Höhepunkt, nachdem er kurz zuvor einen Freistoß verursacht hatte, den er als Teil der Mauer auch noch mit dem Arm blockte – den fälligen Strafstoß verwandelte Yussuf Poulsen zum 1:0 für die Hamburger. Kurz vor Ende der 70 Minuten sorgte dann nach toller Vorarbeit von Johan Manzambi ausgerechnet Maximilian Philipp für den Ausgleich. Der nominelle, aber auf seiner Position chancenlose Angreifer hatte für Treu hinten rechts einspringen müssen.

In einem teils nickeligen Duell war es die erste echte Möglichkeit überhaupt für die Breisgauer gegen defensiv stabile Hanseaten. Außer den Treffern waren allerdings beiderseits kaum gefährliche Momente zu verzeichnen.

Muslija glänzt mit vier Scorerpunkten

Die zweiten 70 Minuten begannen wesentlich lebhafter, nach starker Kombination über Maxi Eggestein und Lucas Höler brachte Florent Muslija den SC früh in Führung. Beim HSV spielte nun eher eine B-Elf, für die Otto Stange (13.), Robert Glatzel (35.) und Rayan Philippe (45.) gleichwohl zu guten Gelegenheiten kamen. Das 2:0 markierte dann aber Patrick Osterhage nach Vorarbeit von Muslija, der mustergültig von der Grundlinie zurücklegte. Für den Endstand sorgten indes Junior Adamu per Kopf und Höler sehenswert per Volley – Muslija sammelte als Flankengebet in beiden Fällen die nächsten Pluspunkte und schraubte seine Bilanz auf vier Scorerpunkte.

Beim HSV fehlten Jean-Luc Dompé (Sprunggelenkverletzung) sowie Ransford Königsdörffer (Belastungssteuerung). Auf SC-Seite blieben die Wechselkandidaten Ritsu Doan und Michael Gregoritsch auf der Bank. Den Test verpassten zudem Merlin Röhl (Nackenverletzung), Vincenzo Grifo (private Gründe) und Noah Weißhaupt (Belastungssteuerung).

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