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„Super, super“: Hjulmand lobt den VfB und kündigt Ausrufezeichen an

Vor dem Wiederauftakt lobt Kasper Hjulmand Gegner Stuttgart in höchsten Tönen, schürt aber auch die Erwartungen an sein eigenes Team. Statt abzuwiegeln kündigt Leverkusens Trainer Ausrufezeichen an und schwärmt von seinen Profis und deren Potenzial.

Bayer-Trainer spricht offensiv von „großem Potenzial“

Trainer im Allgemeinen und Kasper Hjulmand im Speziellen sind nicht dafür bekannt, einzelne Ereignisse öffentlich zu hoch zu gewichten. Und so sieht Leverkusens Coach auch dem Topspiel am Samstag gegen den VfB Stuttgart ganz gelassen entgegen – zumindest, was die angekündigten Wetterkapriolen in der Republik betrifft, denen die Partien zwischen dem FC St. Pauli und Leipzig sowie Werder Bremen und Hoffenheim bereits zum Opfer gefallen sind. „Ich komme aus Dänemark, da ist es viel schlimmer“, erklärte der 53-Jährige auf die Frage, inwieweit das Wetter Einfluss auf die Partie in der BayArena haben könne, „das glaube ich nicht.“

Hjulmand lobt VfB: „Eine super Mannschaft, ein super Trainer“

Schneefall und Kälte lassen den Dänen also völlig kalt, die Partie gegen den amtierenden Pokalsieger allerdings ganz und gar nicht. Vielmehr greift Hjulmand zu Superlativen als er über den Gegner und das bevorstehende Spiel spricht. „Es ist eine super Mannschaft, ein super Trainer“, sagte er, „wir haben sehr viel Vorfreude auf ein Topspiel morgen Abend.“

Hjulmand geht mit höchsten Erwartungen in das Match, das in den vergangenen Jahren immer mehr hielt als es ohnehin schon versprach. So erwartet Leverkusens Trainer auch diesmal „ein besonderes Spiel. Wir haben zwei sehr, sehr gute Mannschaften, die nach vorne spielen mit hohem Pressing, mit sehr vielen Ideen. Ich glaube, es wird ein Topspiel, auch inhaltlich. Das wird ein super Spiel morgen Abend.“

Der Trainer kündigt einen Leckerbissen an und sieht ein Schlüsselspiel

Doch Hjulmand kündigt nicht nur einen fußballerischen Leckerbissen an, sondern misst dieser Partie auch eine hohe Bedeutung für den weiteren Saisonverlauf bei. Stellt das Duell doch ein Sechs-Punkte-Spiel im Kampf um die Champions-League-Plätze dar. Mit einem Sieg kann Bayer die Schwaben auf sechs Zähler distanzieren. Also eine große Chance, frühzeitig Weichen zu stellen in dieser Saison?

„Das glaube ich schon“, erklärte Hjulmand offensiv und drückte dem Spiel den Stempel einer womöglich richtungsweisenden Partie auf. „Wenn wir diese Spiele gegen Dortmund, Leipzig, Hoffenheim, Stuttgart, Frankfurt spielen, dann ist das eine super Möglichkeit, sich ein bisschen Luft zu verschaffen“, so der Trainer zu den direkten Duellen unter den Spitzenklubs, die ihn ohnehin elektrisieren. „Ich liebe diese Spiele gegen Top-Mannschaften. Auch, weil wir als Mannschaft etwas lernen können. Wo stehen wir? Welche Möglichkeiten haben wir? Wo ist etwas zu verbessern?“, sagte der Däne mit funkelnden Augen, „es wäre top, am Samstagabend mit drei Punkten schlafen zu gehen.“

„Ich sehe ein großes Potenzial, wir können sehr viel verbessern.“ (Kasper Hjulmand)

Die Möglichkeiten für seine Mannschaft sieht er nach dem Umbruch im Sommer und seiner Amtsübernahme Anfang September dabei trotz seiner Erfolgsbilanz noch längst nicht ausgeschöpft. „Wir haben es ganz gut gemacht, wir hatten auch gute Spiele, aber wir haben auch Siege ohne unsere beste Leistung geholt. Ich sehe ein großes Potenzial und wir können sehr viel verbessern“, sagt der Trainer, der wie in seiner Startphase in Leverkusen auch jetzt kaum Gelegenheit dazu hat, länger an taktischen Inhalten zu feilen.

„Es ist nicht leicht, mit neun Spielen im Drei-Tage-Rhythmus taktisch etwas Neues zu erarbeiten, aber ich finde, unsere Qualität, unsere Möglichkeiten mit den Spielern noch einen Schritt zu machen, ist sehr groß“, betont Hjulmand, der auch mit Blick auf die Rückkehr verletzter Spieler wie Exequiel Palacios und der vier Afrika-Cup-Teilnehmer hohe Erwartungen an das zweite Halbjahr der Saison setzt.

Hjulmand verzichtet auf die üblichen Fragezeichen und zeigt Zuversicht

Hjulmand setzte am Freitag keinerlei Fragezeichen, sondern kündigte vielmehr Ausrufezeichen an. Keine Floskel wie man wisse nicht, wo man steht. Keine Alibis wegen fehlender Profis. Kein Kleinmachen. Kein Herunterreden der Bedeutung der anstehenden direkten Duelle mit dem VfB und Hoffenheim. Dafür eine geballte Ladung Zuversicht, zu der ihn seine Mannschaft vor dem Topspiel am Samstag animiert hat.

„Wir sind sehr, sehr gut nach dieser Pause reingekommen, haben eine gute Energie im Training. Die Jungs präsentieren sich sehr, sehr gut. Wir haben eine super Woche gehabt und sind bereit für das Spiel“, verriet der Trainer die Ursache für seinen Optimismus. Die Botschaft ist klar: Hjulmand und Bayer wollen sich nicht stoppen lassen. Nicht vom Wetter, nicht von Ausfällen, nicht von der Unterbrechung durch die Weihnachtspause und selbst nicht von einem Gegner der Qualität des VfB Stuttgart.

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