Für Eric Smith vom FC St. Pauli ist die Abstellung zur schwedischen Nationalmannschaft vorzeitig zu Ende gegangen. In Hamburg gab es nach der Rückkehr keine positiven Neuigkeiten.
Weiter kein Einsatz für Schweden
Wie der Hamburger Bundesligist zu Wochenbeginn über seine Social-Media-Kanäle gemeldet hatte, war Smith am Montag an die Elbe zurückgekehrt. Muskuläre Probleme an der Wade hatten den 29-jährigen Abwehrchef ausgebremst. Zurück in Deutschland, wurde der Schwede nun eingehend untersucht – und dabei eine „strukturelle muskuläre Verletzung in der linken Wade“ erkannt. Smith steht damit „vorerst nicht zur Verfügung“, schreibt der FC St. Pauli.
Smith, der noch auf sein Debüt im Trikot seines Heimatlandes wartet, war im ersten Play-off-Spiel der Schweden um die verbleibenden WM-Tickets gegen die Ukraine (3:1) im spanischen Valencia von Nationaltrainer Graham Potter nicht eingesetzt worden. Die Skandinavier werden nun auch das entscheidende Duell um die WM-Teilnahme am Dienstag in Solna gegen Polen (20.45 Uhr, LIVE! bei kicker) ohne den Hamburger bestreiten.
Besonders bitter ist die Entwicklung für Smith, da er bereits viermal als St.-Pauli-Profi einer Berufung in die Auswahl nicht hatte nachkommen können. „Das war überhaupt nicht lustig“, sagte er jüngst bei einem Pressetermin der Schweden. Nun scheiterte auch der fünfte Anlauf auf sein Debüt.
Neben Smith fehlt auch dessen Verteidiger-Kollege Isak Hien (Atalanta Bergamo), für den Victor Eriksson (Hammarby IF) nachnominiert wurde. Aus der Bundesliga verbleiben nach Smith‘ Abreise noch Daniel Svensson (Borussia Dortmund), Hugo Larsson (Eintracht Frankfurt) und Mattias Svanberg (VfL Wolfsburg) im Kader der Skandinavier.
Am Sonntag an der Alten Försterei
Für den FC St. Pauli geht es im Abstiegskampf am Ostersonntag (15.30 Uhr, LIVE! bei kicker) mit einem Auswärtsspiel beim 1. FC Union Berlin weiter. Dann ohne Smith (24 Einsätze, zwei Tore, zwei Assists, kicker-Notenschnitt 3,94).
Die Kiez-Kicker reisen als Tabellendrittletzter in die Hauptstadt – bei zwei Punkten Rückstand zum rettenden Ufer und drei Zählern mehr auf dem Konto als Nordrivale Wolfsburg auf Platz 17.

