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Schäfers Ansage für die „Crunchtime“ und Romulos simple Rechnung

RB Leipzig ist erfolgreich aus der Länderspielpause gestartet – und hat sich im Rennen um die Champions League sogar ein kleines Polster verschafft. Marcel Schäfer gab nach Abpfiff die Marschroute für den Saisonendspurt aus.

Leipzig hat die Champions League weiter fest im Blick

„Wenn du gegen eine Mannschaft, die zuletzt gut gepunktet hat, gewinnst, dann ist das eine erfolgreiche Rückkehr“, stellte RB-Coach Ole Werner mit Blick auf die Tatsache, dass Werder vor der Länderspielpause neun Punkte aus vier Spielen geholt hatte, fest, verwies aber zugleich auch darauf, dass „es Dinge gab, die man besser hätte machen können. Es war anzumerken, dass wir gebraucht haben, um in den Rhythmus zu kommen.“

Sein Team hätte sich „viele einfache Fehler“ erlaubt – und „das Zittern zum Ende war unnötig“. Werner aber lobte die Kaltschnäuzigkeit seiner Truppe. „Alles in allem hatten wir die klareren Chancen und waren sehr effektiv. Das hat uns über weite Strecken der Saison schonmal gefehlt, gut, dass das zurück ist.“

Schäfer lobt und übt Kritik

„Wir haben viele gute Ansätze gezeigt und haben gewonnen. Das war das Ziel. Die drei Punkte nach der Länderspielpause sind unheimlich wichtig“, betonte Sport-Geschäftsführer Marcel Schäfer: „Da können wir die letzten sechs Spiele mit großem Selbstvertrauen angehen.“ Schäfer trat zugleich aber auch als Mahner auf und verwies auf eigene Schwächen. „Das Ergebnis war wirklich gut, damit bin ich total einverstanden“, so der 41-Jährige: „Wir waren sehr effizient, haben aber zu viele Räume zugelassen und die ein oder andere Chance zu viel für Werder Bremen. Das muss man ehrlich sagen, da haben wir einiges zu tun.“

Kapitän David Raum wusste auch, dass RB „nicht alles perfekt gemacht hat, aber am Ende zählt der Sieg.“ Und weil Hoffenheim zu Hause Mainz auch noch 1:2 unterlag, haben die Sachsen jetzt drei Punkte Vorsprung auf Platz fünf. Das Ziel ist klar, wie Schäfer erklärte: „Wenn man in der Crunchtime so kurz vor Schluss auf einem Champions-League-Platz steht, dann will man den logischerweise auch behalten. Wir haben große Ambitionen als Klub, die Mannschaft hat große Ambitionen, jeder einzelne Spieler hat Ambitionen. Deshalb wollen wir das Maximum rausholen und in jedem Spiel drei Punkte holen. Dann weiß auch jeder, was das bedeutet.“

Romulo, der nach drei torlosen Spielen in Serie auch mal wieder traf, meinte noch lapidar. „Wenn wir immer drei Punkte holen, dann sind wir in der Champions League.“ Die Aussage stimmt, doch ein Blick auf das Leipziger Restprogramm zeigt, dass es doch noch den ein oder anderen Fallstrick geben könnte. RB spielt nämlich noch zu Hause gegen Gladbach, Union und St. Pauli sowie auswärts in Frankfurt, Leverkusen und Freiburg.

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