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Rückkehr ins Training: Bayers Maza vor Comeback gegen St. Pauli

Leverkusens Ibrahim Maza stand am Dienstag wieder auf dem Trainingsplatz. Die Chancen stehen gut, dass er am Wochenende ins Aufgebot zurückkehren kann. Die Werkself könnte ihn gut gebrauchen.

Kann der Youngster die lahmende Offensive beleben?

Ibrahim Maza ist zurück. Am Dienstag stand der 20-Jährige wieder auf dem Trainingsplatz in Leverkusen, übte mit seinen Kollegen und steht demnach vor einem Comeback am kommenden Samstag gegen den FC St. Pauli. Das hatte Trainer Kasper Hjulmand schon vor der Partie in Mönchengladbach (1:1) zumindest in Aussicht gestellt: „Wir glauben und hoffen auf das nächste Spiel“, hatte er da gesagt. Die Chancen stehen nun offenkundig gut.

Maza kam zuletzt gegen den FC Villarreal (3:0) zum Einsatz, überzeugte da als halblinker Zehner im Zusammenspiel mit Schienenspieler Alejandro Grimaldo, zog sich aber eine leichte Knieverletzung zu. In Frankfurt (3:1), gegen St. Pauli im Pokal (3:0) und zuletzt bei der Borussia konnte er daher nicht mitmachen, was dem Spiel der offensiv lahmenden Werkself durchaus anzumerken war.

Mazas Klasse fehlte Bayer in den vergangenen Partien

Im letzten Drittel jedenfalls hätte sie seine Eins-gegen-eins-Fähigkeiten, sein zügiges Aufdrehen und seine Kreativität gut gebrauchen können. Zumal auch Grimaldo, der für sein Wirken zwischen den Linien bekannt ist, seine große Klasse in den vergangenen Partien nicht wie üblich präsentierte und eher durchhing. Gegen die Fohlen kam Bayer in Summe zu nur drei Torchancen, gegen St. Pauli sowie bei der SGE waren es jeweils fünf Tormöglichkeiten.

Auf Maza also freuen sich alle rund ums Bayer-Kreuz. Der algerische Nationalspieler war im vergangenen Sommer von Zweitligist Hertha BSC gekommen und hatte ein paar Wochen Eingewöhnungszeit benötigt – seit Monaten allerdings ist er jetzt schon von großem Wert für die Leverkusener.

Bayer-Coach Hjulmand bezeichnet Maza als „Superlerner“

Der gelernte Zehner fand als Sechser in die Mannschaft, überzeugte auf ungewohnter Position. Zuletzt, da sich die Personallage entspannte, spielte er wieder mehr und mehr als Zehner. „Ibo ist ein Superlerner“, lobte Hjulmand, „er lernt sehr schnell, seine Persönlichkeit macht ihn aus.“ Bayer macht er mit seinen Fähigkeiten besser. Wenn man bedenkt, dass er 2024/25 noch im deutschen Unterhaus spielte, ist das gleich doppelt bemerkenswert.

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