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Reitz-Wechsel nach Leipzig auf der Zielgeraden

Der Transfer von Rocco Reitz von Borussia Mönchengladbach zu RB Leipzig steht nach kicker-Informationen kurz vor dem Abschluss. Beide Klubs werden sich wohl in den nächsten Tagen auf die Modalitäten verständigen.

Rund 20 Millionen Euro Ablöse

Der 23-jährige Reitz hatte sich bereits vor längerer Zeit festgelegt, seinen Heimatklub im Sommer zu verlassen und sich für die nächsten fünf Jahre an RB Leipzig zu binden. Bei der Borussia besitzt der Mittelfeldspieler noch einen bis 2028 datierten Vertrag, die für diesen Sommer eine Ausstiegsklausel von 25 Millionen Euro beinhaltet. Diese wird Leipzigs Sport-Geschäftsführer Marcel Schäfer allerdings nicht ziehen und den ehemaligen U-21-Auswahlspieler deutlich günstiger bekommen.

Nach kicker-Informationen haben sich Schäfer und sein Gladbacher Kollege Rouven Schröder bei den Ablöseverhandlungen schon weit angenähert. Die Einigung dürfte so aussehen, dass die Gladbacher für ihr Eigengewächs eine Summe erhalten, die inklusive Boni die 20-Millionen-Euro-Marke überschreitet.

Das ist für die Borussia dennoch ein gesichtswahrender und dem Marktwert des Spielers entsprechender Betrag, was auch dadurch unterstrichen wurde, dass Leipzig der wohl einzige Klub war, der konkretes und anhaltendes Interesse zeigte. Zudem sollen die Gladbacher den Sockelbetrag als Einmalzahlung erhalten, womit Schröder Planungssicherheit und den entsprechenden Handlungsspielraum für den dringend notwendigen Umbruch im Sommer hat.

Reitz soll die Schlager-Lücke schließen

In Leipzig soll Reitz die Lücke schließen, die der im Sommer ablösefrei den Verein verlassende Xaver Schlager hinterlässt. Der laufstarke und einsatzfreudige Mittelfeldspieler passt voll ins Profil, wenngleich er in dieser Saison nicht so auffällig agiert wie in den beiden vorangegangenen Spielzeiten.

In Leipzig aber setzt man unter anderem darauf, dass Reitz ohne Kapitänsbinde und die damit verbundene Verantwortung wieder mehr Augenmerk auf die eigene Leistung und die eigene Entwicklung richten kann. Als Zeichen der Identifikation wertete der neue Arbeitgeber zudem, dass sich Reitz schon frühzeitig und unabhängig von der noch offenen Qualifikation für die Champions League für RB entschieden hat.

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