Ein ablösefreier Wechsel von Hoffenheims Vizekapitän Grischa Prömel im Sommer wird immer wahrscheinlicher. Stuttgart soll er bereits Bereitschaft signalisiert haben, doch noch schrecken die Rahmenbedingungen den VfB ab.
Starke Tendenz Richtung Stuttgart
Noch ist nichts final entschieden. Dennoch rückt der Abschied von Grischa Prömel aus Hoffenheim nach dieser Saison immer näher. Jedenfalls übersteigt die Wahrscheinlichkeit eines ablösefreien und damit für den 31-Jährigen mutmaßlich lukrativeren Wechsels aktuell um einiges eine Vertragsverlängerung, auch wenn die TSG dieses Unterfangen noch nicht aufgegeben hat.
Prömel soll dem VfB Bereitschaft signalisiert haben
Potenzielle neue Arbeitgeber hatten der kicker und andere Medien bereits genannt. Neben Wolfsburg, Leipzig oder Sevilla lief und läuft es am ehesten auf Prömels Geburtsstadt Stuttgart hinaus. Nach kicker-Informationen soll Prömel dem VfB bereits grundsätzliche Bereitschaft signalisiert haben, seinen wohl letzten großen Vertrag in der Heimat zu unterschreiben.
Allerdings sollen die Rahmenbedingungen, die Prömels Management aufzurufen scheinen, den VfB (noch) abzuschrecken oder zumindest abzuhalten. Es scheint auf die handelsüblichen Pokereien hinauszulaufen rund um das Gesamtpaket für den 31-Jährigen, der zuletzt immerhin von einem Kreuzbandriss lange ausgebremst worden war, danach aber stärker als zuvor zurückkehrte.
Der 31-Jährige kam auch ablösefrei zur TSG
Im November hatte sich der behutsam aufgebaute Achter wieder fest in der Startelf der Kraichgauer festgesetzt und seine dominante Führungsrolle mit bislang sechs Saisontoren und drei Assists untermauert. Erst einmal, in der Saison 2021/22, damals im Trikot von Union Berlin, hatte Prömel noch mehr Tore (8) in einer Spielzeit erzielt. Aber die Saison ist ja noch lang.
Genügend Zeit für Prömel, um weitere Argumente zu sammeln – für sich und potenzielle Interessenten. Doch die Spur nach Stuttgart bleibt weiter die heißeste und schlüssigste. Auch die Berliner hatte Prömel im Sommer 2022 ablösefrei verlassen, damals eben Richtung Hoffenheim.

