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Potulski rückt bei Mainz 05 ins Rampenlicht

In Dortmund und gegen Augsburg spielte Mainz-Trainer Urs Fischer erstmals mit der gleichen Startelf. Gegen den HSV muss er umbauen. An Alternativen mangelt es ihm jedoch nicht.

Ersatz für Bell und Widmer gesucht

Abwehrchef Stefan Bell fällt nach einer Innenbandzerrung im Knie, die er beim 0:4 in Dortmund erlitt, mehrere Wochen aus. Kapitän Silvan Widmer sah beim BVB seine fünfte Gelbe Karte. FSV-Trainer Urs Fischer muss gegen den Hamburger SV (Freitag, 20.30 Uhr, LIVE! bei kicker) die Defensive auf entscheidenden Positionen ändern.

Der 34-jährige Bell und der zwei Jahre jüngere Widmer hatten vom Trainerwechsel in Mainz deutlich profitiert. Während sie unter Bo Henriksen oft nur als Einwechselspieler fungierten, standen sie unter Fischer in den vergangenen Wochen regelmäßig von Beginn an auf dem Rasen. Die Routiniers trugen auch dazu bei, dass Mainz beim 2:0 gegen Augsburg einen neuen Vereins-Altersrekord aufstellte.

Die wahrscheinlichste Variante ist, dass Fischer für Widmer gegen den HSV Phillipp Mwene als linken Schienenspieler aufbietet. Der 32-Jährige wurde zuletzt häufiger eingewechselt. Ein höheres Tempo würde indes Nikolas Veratschnig (23) mitbringen, sofern seine Muskelverletzung bis dahin komplett auskuriert ist.

Potulskis Vertrag läuft bis 2028

Der Ausfall von Bell wird eine Neuaufstellung der Dreierkette notwendig machen, die bereits in Dortmund nach dessen verletzungsbedingtem Ausscheiden umformiert wurde. Stefan Posch (28) rückte in die Zentrale, Dominik Kohr (32) von links nach rechts, um Platz zu machen für den hochtalentierten Kacper Potulski (18).

Der polnische U-21-Nationalspieler erregt auch durch seine Auftritte mit Mainz 05 in der Conference League internationales Interesse. Der FSV hatte Potulskis Vertrag im Juli 2025 verlängert, nach kicker-Informationen sogar bis 2028. Eine genaue Laufzeit wurde seinerzeit nicht kommuniziert.

Alternativ haben die 05er für die Dreierkette mit Andreas Hanche-Olsen, der am Montag allerdings im Training fehlte, sowie Maxim Leitsch, Danny da Costa und Lennard Maloney, die dort zumindest schon gelegentlich ausgeholfen haben, noch mehrere Optionen.

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