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„Nimmt es gefasst auf“: Mainz sorgt sich um Hollerbach

Eine womöglich schwere Verletzung von Benedict Hollerbach schockt Mainz zunächst in Leipzig. Am Ende gewinnt der Abstiegskandidat trotzdem. Die Diagnose beim Stürmer lässt auf sich warten.

Womöglich schwere Verletzung

Der 1. FSV Mainz 05 bangt um Benedict Hollerbach. Der 24-Jährige hat sich beim 2:1 bei RB Leipzig am Samstag ohne Einwirkung des Gegners verletzt. Wie schlimm, blieb zunächst offen. Die Rheinhessen wollen sich erst am Sonntag nach eingehender Untersuchung zu der womöglich schweren Verletzung äußern. „Ich hatte ein Gespräch mit ihm. Er nimmt das eigentlich gefasst auf“, sagte Trainer Urs Fischer. „Was er genau hat, kann ich nicht sagen. Das wird morgen von unseren Ärzten geklärt. Von daher will ich jetzt nicht spekulieren.“

Hollerbach war in der elften Minute bei einer Ballannahme ohne Einwirkung des Gegners zusammengesackt, fasste sich an den rechten Unterschenkel und schrie vor Schmerzen. Der im Sommer von Union Berlin gekommene Stürmer wurde nach minutenlanger Behandlung auf einer Trage vom Platz gebracht.

Fischer: Glücklicher Sieg

Das Spiel verfolgte Hollerbach letztlich von der Bank aus. Nach dem Abpfiff ging er an Krücken in die Kabine der Mainzer. Der für Hollerbach eingewechselte Silas hatte in der 49. Minute das 2:1 für Mainz erzielt. Zuvor hatte Nadiem Amiri (45.+6) die Leipziger Führung durch Conrad Harder (40.) per Foulelfmeter ausgeglichen.

Für Mainz war es der dritte Sieg in den vergangenen vier Spielen. Dadurch kletterte das Team von Trainer Fischer mindestens vorübergehend aus der Abstiegszone und verbesserte sich auf Platz 15. „Der Sieg ist am Ende glücklich. Über 60 Minuten war es ein offenes Spiel“, sagte Fischer. „Die Mannschaft hat das Tor geschützt mit allem, was sie hatte.“

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