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Nach Rot-Premiere: Heidenheim bis Mitte Oktober ohne Zivzivadze

Bereits ab der 22. Minute musste der 1. FC Heidenheim gegen Borussia Dortmund in Unterzahl agieren, weil Budu Zivzivadze für ein rüdes Foul an Felix Nmecha Rot sah. Der 31 Jahre alte Stürmer muss nun drei Spiele zusehen.

Nach Foul an Nmecha

Budu Zivzivadze ist in der Fußballwelt schon gut herumgekommen, dennoch erlebte der Stürmer am Samstagnachmittag eine Premiere – bitterer Natur: Zum ersten Mal in seiner Profikarriere, die ihn über Georgien und Ungarn nach Deutschland führte, sah der 31-Jährige eine Rote Karte. Der 37-malige Nationalspieler Georgiens kam in der 22. Minute der Partie gegen Borussia Dortmund (0:3) zu spät gegen Felix Nmecha, traf den deutschen Nationalspieler mit offener Sohle auf Schienbeinhöhe und wurde von Felix Zwayer zurecht mit Rot des Feldes verwiesen.

Nun ist auch das Strafmaß für Zivzivadze bekannt. Der Stürmer, der im Winter vom Karlsruher SC an die Brenz gewechselt war und seither in 23 Pflichtspielen zwei Tore erzielte, wurde wegen „rohen Spiels“ vom DFB-Sportgericht mit einer Drei-Spiele-Sperre belegt.

Rückkehr erst nach der Länderspielpause

Zivzivadze verpasst somit nicht nur das Kellerduell mit dem ebenfalls noch sieglosen Hamburger SV am Samstag (15.30 Uhr, LIVE! bei kicker), sondern auch das Heimspiel gegen den FC Augsburg eine Woche später (27. September, 15.30 Uhr) sowie das Gastspiel beim VfB Stuttgart am 5. Oktober (15.30 Uhr). Erst nach der daran anschließenden Länderspielpause kann Trainer Frank Schmidt wieder auf Zivzivadze zurückgreifen, die Sperre läuft zum Heimspiel gegen den SV Werder Bremen (18.10., 15.30 Uhr) ab.

Anstelle des Georgiers dürfte vorerst Mikkel Kaufmann im Sturmzentrum den Vorzug erhalten. Der Däne ist wie sein Sturmpartner bisher ohne Torerfolg. Den einzigen Heidenheimer Treffer der neuen Saison hat der mittlerweile nach England abgewanderte Leonardo Scienza erzielt.

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