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Milan sagt Nein: Boniface kehrt zu Bayer zurück

Victor Boniface wollte zur AC Mailand wechseln. Jetzt muss er aber zu Bayer zurückkehren. Die Italiener haben sich nach dem Medizincheck gegen die Leihe entschieden, wollen bei ihrer Stürmerwahl auf Nummer sicher gehen. Nur ein kleines Hintertürchen bleibt angeblich noch.

Wechsel zumindest vorerst geplatzt

Die beiden Klubs waren sich schon einig über eine Leihe inklusive Kaufoption. Doch nachdem Leverkusens Mittelstürmer Victor Boniface am Freitag den obligatorischen Medizincheck bei der AC Mailand absolviert hatte, traten bei den Italiener Zweifel auf, ob der 24-Jährige die richtige Wahl sei. Weshalb Milan nun Nein zu dem Deal gesagt hat.

Bonifaces Extratraining im Urlaub hat die Beschwerden forciert

Boniface muss also wieder nach Deutschland zurückkehren, nachdem bei der Sporttauglichkeitsuntersuchung in Norditalien das rechte Knie des Angreifers Auffälligkeiten zeigte. Diese wurden wohl durch das individuelle Programm forciert, das der nigerianische Nationalspieler im Sommer vor dem Vorbereitungsstart mit einem Privattrainer absolviert hatte. Hatte der Sturmtank, der in seiner Karriere bereits zwei Kreuzbandrisse verkraften musste, doch seit dem Trainingsstart aufgrund vom Verein nie genauer definierter Belastungsprobleme immer wieder kürzer treten müssen.

So hatte Leverkusens Geschäftsführer Simon Rolfes noch am Mittwoch mit Hinweis auf den Dreikampf zwischen Torjäger und Stürmer Nummer 1 Patrik Schick, Talent Christian Kofane (19) und eben Boniface um den einzigen Platz im Sturm erklärt: „Boni konnte am Anfang in der Vorbereitung am Anfang leider nicht so die Belastung gehen.“ Dass ein Wechsel im Raum stehe, „das ist ein Thema, das sich dadurch entwickelt hat, dass Boni nicht so belastbar war. Es ist besser geworden, aber die Frage ist, können wir ihm die Möglichkeiten bieten, dass es wieder richtig gut wird.“

Bei Stürmer Nummer 1 möchte Milan auf Nummer sicher gehen

Bei Milan haben sie offenbar ähnliche Zweifel. Allerdings soll noch ein kleines Hintertürchen für den Deal offen sein. So möchten die Italiener zwei Angreifer verpflichten. Bei dem ersten Transfer möchte sie absolut auf Nummer sicher gehen, dass ihnen der Kandidat sofort helfen kann. Sollten sich aber bei dem zweiten Stürmer-Transfer andere Optionen nicht umsetzen lassen, soll es nach Informationen aus Italien nicht ausgeschlossen sein, dass Milan nochmal auf das Thema Boniface zurückkommt. Wahrscheinlich ist dies aber nicht.

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