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Mehrere Wochen Pause: Rosenfelder mit Muskelverletzung

Der SC Freiburg muss erneut wochenlang auf Max Rosenfelder verzichten. Für Bruno Ogbus eröffnen sich damit im Abwehrzentrum weitere Chancen.

Erneut der rechte Oberschenkel

Schon direkt nach der 0:3-Niederlage in Hoffenheim hatte Lars Voßler in Vertretung des gesperrten Julian Schusters kein gutes Gefühl. „Ich weiß noch nichts, aber so, wie es aussieht, ist es eine schwere Verletzung“, mutmaßte der Freiburger Co-Trainer bei Sky. Die MRT-Untersuchung an diesem Montag sorgte für Klarheit.

Rosenfelder hat sich nur 13 Minuten nach seiner Einwechselung zur zweiten Halbzeit am Samstag eine Muskelverletzung an der rechten Oberschenkelrückseite zugezogen, der Klub spricht von einer Ausfallzeit von „mehreren Wochen“. Erst Anfang Dezember hatte sich der 23-Jährige, ebenfalls im rechten Oberschenkel, einen Muskelfaserriss zugezogen und wochenlang gefehlt. Immer wieder wird der talentierte Innenverteidiger und die potenziell große Karriere vom eigenen Körper ausgebremst.

Ogbus weiter gefragt

Die Personaldecke im Freiburger Abwehrzentrum wird somit erst einmal dünner. Eine konkrete Rückkehr-Prognose zu Philipp Lienhart vermied Schuster vor dem abgelaufenen Wochenende noch ausdrücklich. Der Österreicher, der wegen einer Bauchmuskelverletzung seit Anfang Januar fehlt, befinde sich weiterhin im individuellen Training. Der Heilungsverlauf sei „ein gewisser Prozess, der voran geht“ und „positive Schritte verzeichne“.

Neben Abwehrchef Matthias Ginter dürfte Bruno Ogbus bis auf Weiteres erste Wahl bleiben. Der 20-jährige Schweizer U-21-Nationalspieler stand vor wenigen Wochen mangels Perspektive noch vor einer Leihe, doch durch Lienharts Ausfall ergab sich die angestrebte Spielpraxis plötzlich auch im Breisgau. Zudem kann Schuster auf Routinier Anthony Jung zurückgreifen.

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