Die Stürmersuche beim VfL Wolfsburg hält an. Am Sonntagabend nahm eine VfL-Delegation den Marokkaner Yassir Zabiri unter die Lupe – der 20-Jährige wird aber wohl nicht kommen.
Die Stürmersuche geht weiter
Der FC Alverca gegen den FC Famalicao (1:0), der 12. gegen den 6. der portugiesischen Liga, der Abschluss des 17. Spieltages bot keinen großen Fußball am Sonntagabend. Für den VfL Wolfsburg war diese Partie dennoch von großem Interesse. Mit einer Delegation um Geschäftsführer Peter Christiansen, Pirmin Schwegler und Aufsichtsrat Diego Benaglio schaute der Bundesligist ganz genau hin. Im Mittelpunkt des Interesses: Famalicao-Stürmer Yasir Zabiri.
U-20-Weltmeister und -Torjäger
Der 20-jährige Marokkaner spielte sich bei der vergangenen U-20-WM im Oktober in Chile in den Blickpunkt, als er mit fünf Treffern zu den besten Torschützen gehörte und mit Marokko den Titel gewann. Nun sucht der VfL Wolfsburg händeringend einen neuen Angreifer und befasste sich nach der Absage des Neu-Frankfurters Younes Ebnoutalib nach kicker-Informationen intensiv mit Zabiri, der in elf Ligaspielen in diesem Jahr vier Tore erzielte.
Zabiri: 16 Ballkontakte, sieben Ballverluste
Jedoch: Weder Famalicao noch Zabiri konnten am Sonntagabend überzeugen, der Angreifer kam bis zu seiner Auswechslung in der 77. Minute auf lediglich 16 Ballkontakte und einen Torabschluss, siebenmal verlor er den Ball. Und verstärkte den Eindruck: Er ist nicht der Mann, der dem VfL, der sich unverändert in Abstiegsgefahr befindet, direkt weiterhelfen kann.
Zabiri ist, so heißt es, noch nicht komplett abgeschrieben, aber die Suche nach einem Mittelstürmer läuft weiter. Der Druck ist unverändert groß angesichts der Tatsache, dass Jonas Wind (Oberschenkel-OP) noch lange fehlen wird und Mohammed Amoura noch beim Afrika-Cup weilt. Aktuell bleibt nur Dzenan Pejcinovic – an dem zum Start am Sonntag (17.30 Uhr, LIVE! bei kicker) beim FC Bayern nicht nur aufgrund seiner drei Treffer zum Jahresabschluss gegen Freiburg (3:4) kein Weg vorbeiführt.

