Rechtsaußen Farid Alfa-Ruprecht wird von Manchester City zu Bayer 04 wechseln. Für den nächsten Entwicklungsschritt des 19-Jährigen ist ein Leihgeschäft angedacht, aber längst nicht beschlossen.
19-Jähriger ohne Profi-Erfahrung
Als am Donnerstag der Name Farid Alfa-Ruprecht aufploppte, war dieser im Regelfall nur Experten bekannt. Hat der 19-Jährige im Profifußball doch noch keinerlei Spuren hinterlassen. Für Manchester City saß er bei dem 1:2-Niederlage im League Cup im Spiel bei Tottenham Hotspur im Oktober 2024 ein einziges Mal auf der Bank. Was hat Bayer also mit dem Rechtsaußen vor, dessen Verpflichtung bevorsteht?
Das Talent soll sich erst mal unter ten Hag beweisen
Als direkte Verstärkung kann der extrem schnelle Angreifer, der für etwas mehr als eine Million Euro Ablöse wechseln wird, nicht eingeplant sein. Das war klar, auch wenn der deutsche Vizemeister auf den Flügelpositionen durchaus Bedarf hat.
Wird Alfa-Ruprecht also erst mal ausgeliehen, um in der Fremde zu reifen? Das Szenario ist durchaus möglich, aber noch längst nicht beschlossen. Bevor es dazu kommt, soll sich der klassische Rechtsaußen, der bis Sommer 2022 im Nachwuchs des HSV ausgebildet wurde, nämlich erst mal unter den Augen des neuen Trainers Erik ten Hag beweisen.
„Im Normalfall“ wird Alfa-Ruprecht verliehen
Startet er bei dem als Talententwickler bekannten Niederländer durch, wäre das Thema Ausleihe, das laut Geschäftsführer Simon Rolfes „im Normalfall“ angedacht ist, vom Tisch. Dann würde Alfa-Ruprecht, der seinen Topspeed im Eins-gegen-eins und bei Tiefenläufen ausspielt, die Rolle des Herausforderers auf Rechtsaußen übernehmen – und wäre dann bald nicht mehr nur Experten bekannt.

