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Konkurrenzkampf belebt den Mainzer Aufschwung

Mainz 05 wird auch bei Borussia Dortmund wohl mit zwei Spitzen auflaufen. Vom jüngsten Auswärtsspiel aus Leipzig war das Team von Urs Fischer mit einem 2:1-Sieg zurückgekehrt.

Selbstvertrauen ist zurück

Ein 5-4-1-System wie beim FC Bayern soll die große Ausnahme bleiben. Bei Fischers Bundesliga-Comeback Mitte Dezember erreichte Mainz damit ein viel beachtetes 2:2. Die defensive Grundaufstellung sei jedoch den starken Flügeln der Münchner geschuldet gewesen, erklärte der FSV-Trainer. Am Freitag bei Borussia Dortmund (20.30 Uhr, LIVE! bei kicker) gebe es jedoch keine Veranlassung, gegenüber den jüngsten Spielen einen Gang zurückzuschalten.

„Das Selbstvertrauen ist aufgrund der Resultate zurückgekommen. Da entsteht etwas im Kopf, wenn du dir etwas zutraust, anstatt zögerlich zu sein „, betonte Fischer. Mainz hat die jüngsten drei Spiele gewonnen, in der Jahrestabelle 2026 sind die Rheinhessen mit vier Siegen, einem Unentschieden und einer Niederlage Fünfter. Im Saisonklassement ist der ehemalige Tabellenletzte inzwischen auf Rang 14 geklettert.

„Erreicht ist aber noch nichts, wir wollen und müssen weiter von Woche zu Woche besser werden“, fordert Fischer und hebt den Konkurrenzkampf hervor. „Er hat zugenommen – das ist aber auch wichtig. Die Jungs nehmen diesen Kampf an. Für die Innenverteidigung haben wir aktuell sieben Kandidaten für drei Positionen, da kann nicht jeder spielen. Im Sturm verhält es sich genauso eng“, so Fischer, der durch die Winter-Zugänge Stefan Posch, Phillip Tietz, Silas und Sheraldo Becker deutlich mehr Optionen hat als kurz vor der Winterpause beim FC Bayern. „Jeder muss unter der Woche zeigen, dass er da ist und sich aufdrängen. Im Sturm können wir jetzt variieren. Wenn ich Silas mit seiner enormen Geschwindigkeit vom Platz nehme, kann ich Becker mit seiner enormen Geschwindigkeit einwechseln. Das hilft dir dann schon“, weiß Fischer.

Ohne Maloney zum BVB

Auf einen Kandidaten für die Dreierkette muss der FSV in Dortmund allerdings verzichten. Lennard Maloney fehlt wegen Krankheit im Training. Das Freitagspiel kommt für den Defensiv-Allrounder zu früh.

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