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Kleindienst wird neuer Gladbach-Kapitän – und Nicolas die Nummer eins

Borussia Mönchengladbach stellt die Weichen für die Saison 2025/26: Wie die Fohlen am Mittwochnachmittag mitteilten, ist Tim Kleindienst neuer Kapitän – und Moritz Nicolas offiziell die Nummer eins im Tor.

Reitz als erster Vertreter

Bei den Fans von Borussia Mönchengladbach steigt die Vorfreude auf den Pflichtspiel-Auftakt am kommenden Sonntag (15.30 Uhr, LIVE! bei kicker) – für den Bundesligisten geht es in der ersten DFB-Pokalrunde zu Atlas Delmenhorst.

Schon am Mittwoch aber gab der Verein wichtige Personalentscheidungen auf seiner Website bekannt. Demnach wird Tim Kleindienst neuer Kapitän der Borussia und folgt damit auf Torhüter Jonas Omlin. Sein künftiger Stellvertreter ist Rocco Reitz. Den Mannschaftsrat komplettieren darüber hinaus Philipp Sander, Sommerneuzugang Kevin Diks und Nico Elvedi.

„Die Eindrücke der vergangenen Wochen und Gespräche mit den bisherigen Kapitänen haben uns dazu veranlasst, die Führungsstruktur neu zu gestalten“, erklärt Cheftrainer Gerardo Seoane: „Wir wollten neue Reize setzen, ohne alles auf den Kopf zu stellen, denn die Spieler, die nun im Mannschaftsrat stehen, sind auch vorher schon vorangegangen.“

Auch Omlin-Stellvertreter Julian Weigl verlor sein Amt. Dem Duo dankt Seoane nun: „Jonas hat das Amt vor zwei Jahren in einer Phase übernommen, in der viele erfahrene Persönlichkeiten den Verein verlassen hatten, und es seither mit großem Engagement und Verantwortungsbewusstsein ausgeführt. Julian hat in der vergangenen Saison ebenfalls hervorragende Arbeit geleistet und sich der Mannschaft und dem Verein gegenüber immer sehr loyal verhalten.“

Warum die Wahl auf Kleindienst fiel? Weil dieser „vom Gesamtpaket alles mitbringt, um diese Rolle auszufüllen“. Da Kleindienst aktuell verletzt fehlt (Reha nach Knieverletzung mit Meniskusbeteiligung), wird zunächst Reitz die Binde tragen.

Warum Nicolas? „Eine Spur höhere Zuverlässigkeit“

Zwischen den Pfosten steht künftig Moritz Nicolas als neue Nummer eins, auch das wurde am Mittwoch amtlich. Die Entscheidung wurde in der vergangenen Woche bereits vor den beiden Brentford-Testspielen nach „intensiven internen“ Gesprächen getroffen. „Wir wollten keine offenen Fragen in dieser zentralen Position lassen, darum haben wir die Entscheidung vor dem Brentford-Wochenende intern kommuniziert“, bestätigt Seoane.

Der Schweizer spricht bei der Entscheidung von einem „sehr engen Rennen“. Omlin und Nicolas hätten beide „im Spielaufbau extreme Fortschritte gemacht“, doch bei Nicolas sieht Seoane einfach „eine Spur höhere Zuverlässigkeit auf hohem Niveau“.

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